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Frankreich à la carte

P-Seminar des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld lädt zur kulinarischen Entdeckungsreise quer durch Frankreich ein

Seit knapp 60 Jahren besteht sie bereits, die deutsch-französischen Partnerschaft. Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf das populäre Nachbarland zu werfen. 
Da insbesondere die französische Küche seit jeher unzählige Menschen begeistert, beschäftigten sich 14 Schülerinnen im Rahmen des P-Seminars „Frankreich à la carte“ unter Leitung ihrer Lehrerin Anja Hirdina intensiv mit klassischen plats française aus verschiedenen Regionen. Das Ergebnis nach ausgiebiger Rezeptsuche und vielen Stunden freudigen Experimentierens: fünf liebevoll zusammengestellte Menüs, die passend am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, in der Aula des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld degustiert werden konnten. 

An diesem Abend bekamen die Gäste ein Großaufgebot an kulinarischen Spezialitäten aus den Regionen L´Alsace, Bretagne, Corse, Normandie und Provence: Vom berühmten Elsässer Flammkuchen über Ratatouille und herzhaften Crêpes bis hin zur süßen Mousse au Chocolat war alles dabei. Hier wurden sowohl Fleischliebhaber, Vegetarier als auch Veganer fündig. Damit sich die Gäste nicht nur geschmacklich nach Frankreich versetzt fühlten, sorgte das P-Seminar mit passender Musik und Dekoration zusätzlich für das richtige Ambiente. Die Aula des JEG verwandelte sich so im Handumdrehen zu einem täuschend echten französischen Bistro. Während einige Schülerinnen nun in die Rolle der Kellnerinnen schlüpften, herrschte in der Küche geschäftiges Treiben: Zahlreiche Teller mit Vorspeisen wurden eilends abgeholt, aufwändige Hauptgerichte zubereitet, liebevoll angerichteten Desserts wurde der letzte Schliff verpasst. Überall brodelte, kochte, zischte und blubberte es, während die 14 Schülerinnen wie ein eingespieltes Team in der Küche hantierten.
Der Blick „hinter die Kulissen“ zeigt, dass ein solcher Abend mit hohem organisatorischem Aufwand und auch gewissen Schwierigkeiten verbunden ist: „Wegen Corona konnten die Schülerinnen die Gerichte leider nicht gemeinsam als Gruppe, sondern nur alleine zuhause nachkochen“, so die Kursleiterin Anja Hirdina. Auch den Ablauf in der Küche, dem „zentralen Ort des Geschehens“, zu planen, nahm viel Zeit in Anspruch. 
Nach drei Stunden intensiven Kochens waren alle zwar mächtig geschlaucht, aber die Mühe hatte sich gelohnt: rundum zufriedene Gäste und ein gelungenes Essen. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an die 14 Teilnehmerinnen, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anja Hirdina eine eindrucksvolle „soirée culinaire“ dargeboten haben! Alle Rezepte des Abends werden in Kürze in Form eines digitalen Kochbuchs auf der Homepage des JEG veröffentlicht und können dann bequem von zuhause mit der Familie nachgekocht werden. Das P-Seminar „Frankreich á la carte“ wünscht in diesem Sinne gutes Gelingen und Bon Appétit!
Ball















 
23.07.2021 10:34:24 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster