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„Mission Possible“ und die ultimative Herausforderung im Kletterpark

Erlebnispädagogische Projekte der Tutoren und Fünftklässler des JEG

Wir, die diesjährigen Tutoren*innen aus den Jahrgangsstufen 9+ und 10 des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld, durften den 05.10.2020 im Teampark Hobbach verbringen. Denn wegen der Corona-Pandemie musste in diesem Schuljahr die traditionelle Fahrt mit den Fünftklässlern zur Burg Rothenfels ausfallen.
Als es um acht Uhr an der Schule losging, waren wir und unser Lehrer, Klaus Becker, gespannt auf das, was uns dort erwarten würde. Auf dem großen Gelände wurden wir sehr herzlich von den Teamern empfangen und sofort in die Welt von Forschern im Projekt „Mission Possible“ katapultiert. Gemeinsam lösten wir anhand verschiedener Spiele mehrere Aufgaben und erarbeiteten uns so den Code zum Öffnen des Tresors. Dafür mussten wir Kooperationsaufgaben lösen. Mit Hilfe eines Seilzugs und vielen helfenden Armen beförderten wir unseren Mitschüler Jannis über die unüberwindbare Grenze, um ihn dort den Tresor öffnen zu lassen, in dem sich Hinweise zum Corona-Impfstoff und Armbändchen als Erinnerung für jeden befanden.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann auch schon mit dem Hochseilgarten weiter. Der am Anfang noch vorherrschende Gedanke, dass wir uns doch durch die fünf gemeinsamen Jahre am JEG gut kennen und gar nicht weiter zusammenwachsen könnten, verflog spätestens hier. Nur gemeinsam konnten wir die verschiedenen Hochseilelemente und die Höhenangst überwinden. Beispielsweise hätte ich mich ohne die aufmunternden Worte und Anfeuerungen meiner Klassenkameraden niemals getraut, mich aus freiem Fall von einem acht Meter hohen Baumstamm fallen zu lassen. 
Um 16 Uhr fuhren wir dann mit einem ordentlichen Helmabdruck auf der Stirn, aber vor allem mit dem Gedanken und der Vorfreude, hier mit den einzelnen fünften Klassen noch einen weiteren Tag erleben zu können, zurück zur Schule.
Die insgesamt vier fünften Klassen am JEG durften jeweils einen der restlichen Wochentage zusammen mit ihren Tutoren*innen in Hobbach verbringen. Diese Trennung von den anderen Klassen ermöglichte es uns, besser die Kontrolle über unsere Schützlinge zu behalten, die Abstandsregelungen einzuhalten sowie die Klasse als Team zu stärken und so den Gemeinschaftsgeist zu fördern. Schon im Bus konnten wir die Aufregung der Schüler*innen deutlich spüren. Obwohl wir Tutoren die so genannte „Mission Possible“ schon einmal gelöst hatten, wurden wir in die einzelnen Spiele mit einbezogen und es wurde nie langweilig. Besonders gut gefiel mir, dass man schon einen deutlichen Unterschied zum Anfang des Schuljahres spüren konnte. Jede Klasse hat sich im Team gut ergänzt und alle Teilnehmer waren gleichberechtigt. 
Dabei hatten alle so viel Spaß, dass man währenddessen selbst Maske und Handschuhe, die im Rahmen des Hygienekonzepts durchgehend zu tragen waren, vergessen konnte. 
Mia Preß (9+B)


 
12.10.2020 10:29:26 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster