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Afrika in Elsenfeld

Die EineWelt-AG des JEG veranstaltet einen Afrikanachmittag mit dem Schwerpunkt Tansania

„Jambo“ tönte es am Freitag, dem 25. 5., aus dem Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld, denn die EineWelt-AG unter Leitung von Lehrerin Melanie Feyrer lud zu einem Afrika-Nachmittag ein. Im Fokus der Aufmerksamkeit stand Tansania, ein Land an der afrikanischen Ostküste. Und das nicht von ungefähr, denn das tansanische Bistum Mbinga ist Partnerdiözese von Würzburg. Deshalb hatte sich das JEG vor Jahren Limbo Kilosa im Süden von Tansania als Partnerschule gesucht, aber nach einigen Aktionen schlief der Kontakt wieder ein. Seit diesem Schuljahr jedoch hat sich Melanie Feyrer zum Ziel gesetzt, an diese alten Bande wiederanzuknüpfen. Gemeinsam mit den 11 Schülerinnen der EineWelt-AG trifft sie sich regelmäßig, um sich über unsere Partnerschule zu informieren; Brieffreundschaften wurden ebenfalls initiiert. Außerdem will die AG ihre Partner in Limbo Kilosa bei dem Bau eines Schlafhauses finanziell unterstützen.

Gleich zu Beginn des Afrikanachmittags erwartete die 30 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen ein tansanisches Festessen: Neben Misir Wot, einem leckeren Linseneintopf, gab es Ugali-Maisbrei, Hühnereintopf und Chapati, ein Fladenbrot. Gespeist wurde natürlich ohne Besteck, denn in Afrika nimmt man dafür Brot oder isst mit der Hand.

Anschließend gab es viele Angebote, um afrikanisches Flair zu schnuppern. Landestypisch war gleich der Slalom-Parcours, den die Schüler mit einem Kanister auf dem Kopf absolvieren mussten, da dies die traditionelle Transportmethode der Afrikanerinnen ist.

An der nächsten Station wurden nicht nur die Schüler, sondern auch ein Lehrer mit phantasievollen Mustern geschminkt, und eingewickelt in bunte Leinentücher bekam man einen authentischen Eindruck bezüglich afrikanischer Mode.

Was wäre Afrika ohne seine Musik? Deshalb lud eine weitere Station zum Trommeln und Tanzen ein, und keiner konnte sich der Sogwirkung der hypnotischen Rhythmen entziehen. Noch mehr Bewegung bot „Netball“, der Trendsport Afrikas, bei dem, ähnlich wie beim Basketball, zwei Mannschaften Körbe werfen müssen, allerdings ganz ohne Körperkontakt.

Allein in Tansania werden 120 verschiedene Sprachen gesprochen. Deshalb müssen alle Schulkinder Kisuaheli lernen, das in Afrika weit verbreitet ist. Auch die JEGler erhielten eine Kostprobe und durften in einem Quiz zeigen, was sie sich gemerkt hatten. „Jambo“ bedeutet z. B. „Hallo“. Am Ende eines interessanten Nachmittags hieß es dann „Kwa heri“. ‑ Die deutsche Übersetzung kann sich der Leser bestimmt denken!



Weitere Bilder zur Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Thum


 
30.05.2019 20:47:47 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster