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Johanniter-Weihnachtstrucker

Hilfe für bedürftige Menschen in Osteuropa

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld wieder an der Aktion der „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Verantwortlich von Seiten der SMV zeichneten dabei Dara Stahl und Nicolai Stegmann; unterstützt wurden sie von Lehrerin Martina Röthlein. Bereits zum 25. Mal riefen die Johanniter in der Vorweihnachtszeit dazu auf, Hygiene- und Grundnahrungsmittel für bedürftige Menschen in Albanien, Bosnien, Rumänien und in der Ukraine zu packen. Fast 60.000 Päckchen konnten 2017 zahlreichen Kindern und Familien überreicht werden.

Warum die Menschen in Osteuropa auch 2018 auf unsere Unterstützung durch Nahrungsspenden angewiesen sind, erläutern die Johanniter auf eindringliche Weise in ihrer Belgeitbroschüre, der sich entnehmen lässt, dass es bis heute in vielen Dörfern und Regionen Osteuropas an Dingen fehlt, die für uns in Deutschland alltäglich und selbstverständlich, aber für die Menschen vor Ort unerschwinglich sind. Viele von ihnen leben nach wie vor häufig von der Hand in den Mund, vor allem in den ländlichen Regionen. Sogar die Auslieferung gestaltet sich bisweilen abenteuerlich. Die abgelegenen Bergdörfer rund um das albanische Shkodra werden auf den letzten Metern sogar nur mühsam mit dem Pferd oder dem Esel erreicht.

Für die Schülerinnen und Schüler des JEG war es selbstverständlich, sich mit 20 Päckchen bei den „Weihnachtstruckern“ zu beteiligen. Anhand einer genauen Packliste der Johnniter teilten sie eigenverantwortlich ein, wer welche Dinge mitbringt. Die Palette benötigter Lebensmittel reichte dabei von Mehl bis zu Pflegeartikeln wie Duschgel. Ein Geschenk für die Kinder sollte aber nicht fehlen, schließlich ging es ja um Weihnachten.

Warum aber überhaupt eine Packliste? Auch für Hilfstransporte gelten die Zollbestim­mungen. Unterschiedliche Inhalte würden die Zollabferti­gung erschweren und verzö­gern. Darüber hinaus legen die Johanniter Wert darauf, allen Empfängern möglichst gleichwertige Päckchen zukommen lassen.

Am 16.12. war es dann so weit: Die für die Aktion verantwortlichen Schülerinnen und Schüler brachten gemeinsam mit Martina Röthlein die JEG-Pakete zur Sammelstelle der Johanniter. Jedes Päckchen ist ein Zeichen der Solidarität und der Hoff­nung, dass diese Menschen nicht vergessen sind. Wer mehr wissen möchte, kann sich im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker genauer informieren.


 
09.01.2019 19:20:39 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster