Klicke auf die farbigen Balken mit den Grundwissensbegriffen, um die Beschreibungen aufzuklappen! So kannst du dein Grundwissen selbstständig überprüfen und einüben.
Viel Spaß und Erfolg wünscht dir die Fachschaft Geschichte.
Hier kannst du das Grundwissen der 6. Jahrgangsstufe als PDF downloaden
| Übergang zur Sesshaftigkeit |
![]() Um diese Zeit starb auch das Mammut aus
|
| Hochkultur in Ägypten |
![]() Das Totenbuch des Hunefer |
| Gründung Roms (der Sage nach) |
|
![]() Die "Kapitolinische Wölfin",
die angeblich die Zwillinge Romulus und Remus säugte |
| Blütezeit Athens |
![]() Rekonstruktionszeichnung der Akropolis
|
| Übergang der Republik Roms zum Prinzipat |
![]() Gaius Julius Caesar,
unter dessen Herrschaft die Republik ihr Ende fand |
| Zeitalter des Augustus | ![]() Kaiserliche Propaganda: Die Augustus-Statue von Primaporta |
| Wissenschaft von der Erforschung alter Kulturen (Altertumskunde) anhand von Ausgrabung, Rekonstruktion und Datierung von Überresten. |
![]() Archäologen bei der Freilegung eines Skeletts |
Überlieferungen, aus denen Kenntnisse über das Vergangene gewonnen werden können. Folgende Arten von Quellen werden unterschieden: schriftliche, mündliche, bildliche und gegenständliche Quellen.
| Entwicklungsstufe der Menschheit, die vor ca. 1,5 Mio. Jahren beginnt und etwa 8000 v. Chr. endet. Das Leben der Menschen als umherziehende Jäger und Sammler ist gekennzeichnet durch die Abhängigkeit von der Natur. | ![]() Faustkeil von Hundisburg aus der Zeit des Neandertalers, Alter: ca. 200.000 Jahre |
| Um etwa 9000 v. Chr. beginnen die Menschen zu sesshaften Ackerbauern und Viehzüchtern zu werden. | ![]() Darstellung jungsteinzeitlichen Lebens |
| „Heilige Zeichen“ – griechische Bezeichnung der Schriftzeichen der Ägypter. Sie können erst 1822 durch den Franzosen Francois Champollion entschlüsselt werden. | ![]() Das Horus-Auge als Symbol für Mathematik |
| Bezeichnung für den König Ägyptens, der wie ein Gott verehrt wurde und oft auch als Sohn eines Gottes galt. | ![]() Totenmaske des Pharaos Tutanchamun |
| Grabmal für die Pharaonen | ![]() Cheops Pyramide und Sphinx in Gizeh |
Der Begriff steht für die Verehrung vieler Götter (griech. polys = viel, theos = Gott). Die meisten alten Völker hatten polytheistische Religionen, z. B. im alten Ägypten, im antiken Griechenland und in Rom.
Der Begriff steht für den Glauben an einen einzigen Gott (monos = einzig) und bildet damit den Gegenbegriff zu Polytheismus.
| Das Wort bezeichnet einen religiösen Glauben und die Gemeinschaft der Menschen, die dadurch begründet ist. Das Judentum ist die erste monotheistische Religion des Altertums, in dem (nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer) die Zerstreuung der Juden über alle Länder der alten Welt (Diaspora) bereits begann. | ![]() Die Klagemauer in Jerusalem: Relikt des von den Römern 70 n. Chr. zerstörten Tempels |
| Zeitalter des griechisch-römischen Altertums (ca. 1000 v. Chr. bis 500 n. Chr.), in dem Griechen und Römer den Mittelmeerraum beherrschen. | ![]() Antiker Säulentempel |
Der griechische Begriff bezeichnet Burg oder Stadt und umfasst auch die Gemeinschaft der Bürger. Heute verstehen wir darunter einen Stadtstaat, d.h. eine Stadt mit Umland, die wirtschaftlich und politisch selbstständig ist.
Bezeichnung für die Herrschaft (griech: kratein = herrschen) einer adeligen Oberschicht (griech: aristos = Bester) sowie Bezeichnung für diese Schicht.
| Alle vier Jahre zu Ehren von Zeus stattfindende Wettspiele. Während dieser Zeit herrschte bei allen Griechen Frieden. Den Zeitraum zwischen den Wettkämpfen nannten die Griechen Olympiade und nutzten ihn zur Zeitrechnung. | ![]() Darstellung olympischer Läufer auf einer Tonvase |
| Griechische Heldenlieder des Dichters Homer, die vom Wirken der Götter und von den Taten der Helden erzählen. | ![]() |
Bezeichnung für eine Staatsform, in der das Volk (griech.: demos) über die Politik eines Staates entscheidet (griech.: kratein = herrschen). Dies kann durch direkte Teilnahme an der Volksversammlung wie in Athen geschehen oder durch die Wahl von Volksvertretern.
| Bezeichnung für die Zeit vom Tod Alexanders (323 v. Chr.) bis etwa 30 v. Chr., in der sich die griechische Kultur im gesamten östlichen Mittelmeerraum ausbreitet und mit den einheimischen Kulturen verschmilzt. Es entstehen beachtliche Erfindungen und beeindruckende Kunstwerke. | ![]() Alexander der Große |
| Oberstes Beratungsgremium in der römischen Republik. |
![]() Cicero vor dem Senat (Fresko von Cesare Maccari, 1840 bis 1919) |
Angehörige der großen Adelsfamilien Roms, die zunächst alle Ämter für sich beanspruchen.
Oberster Beamter Roms, der die Regierungsgeschäfte führt.
Der Begriff bezeichnet eine Staatsform, in der kein König herrscht (vgl. Monarchie = Königsherrschaft). Die Macht wird vom Volk oder von einem Teil des Volkes ausgeübt. Heute verwenden wir das Wort für eine Staatsform mit einem gewählten Staatsoberhaupt.
In besonderen Krisenfällen konnte auf Vorschlag des Senats ein einziger Befehlshaber mit genau begrenzter Arbeitszeit gewählt werden. Heute verstehen wir unter Diktatur die Ausübung uneingeschränkter Macht durch eine oder mehrere Personen.
| Bezeichnung für die Jahrhunderte von Augustus’ Herrschaft bis zum Ende des Reiches im Westen 476 n. Chr. Die Römer nannten die von Augustus errichtete Herrschaftsform Prinzipat (der Erste). Sie wahrte den Schein einer Republik. | ![]() Konstantin der Große Römischer Kaiser (306-337) |
| Befestigungslinie mit Türmen und Kastellen zwischen Rhein und Donau, um die Grenze des Römischen Reiches besser kontrollieren zu können. |
![]() Darstellung des Limes im letzten Ausbauzustand |
Bezeichnung für alle christlichen Konfessionen, die sich auf Jesus Christus als Stifter berufen.
| Eine von einem Staat in seinem Gebiet ausschließlich anerkannte oder bevorzugte Religion oder Konfession. | ![]() Theodosius I., oströmischer Kaiser (379-394), erklärte das Christentum zur römischen Staatsreligion |
Wanderungen von meist germanischen Stämmen, die um 375 n. Chr. durch den Einbruch der Hunnen in Osteuropa ausgelöst werden und eine Westverlagerung der Germanen sowie das Ende des Römischen Reiches im Westen 476 n. Chr. hervorrufen.
| (arabisch.: „Hingabe an Gott“) jüngste der drei monotheistischen Weltreligionen, deren Anhänger ihren Glauben an Allah durch ein Leben mit regelmäßigem Beten, Fasten, Almosengeben und eine Pilgerfahrt nach Mekka zu verwirklichen suchen. | ![]() Die Kaaba in Mekka: Das größte Heiligtum des Islam |
Bezeichnung der Zeit zwischen Antike und der Neuzeit, deren Beginn mit dem Untergang des Weströmischen Reiches 476 n. Chr. gesetzt wird.
Unter dem merowingischen König Chlodwig bilden die Franken im 5. Jh. n. Chr. einen Herrschaftsbereich großer Ausdehnung über mehrere Stämme und Völker. Das Fränkische Reich vereint germanische, römische und christliche Traditionen.
| Lebensform von Männern (Mönchen) und Frauen (Nonnen), die nach Ablegung der Gelübde von Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam ein Leben in Gemeinschaft und klösterlicher Abgeschiedenheit führen, das in der Regel durch Gebet und Arbeit bestimmt ist. | ![]() Kloster Montecassino in Italien: Hier wurde der Benediktinerorden gegründet |