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Austausch mit der Delhi Public School Bangalore-East

Sonntag, 26.10.2014

Nach dem langen Flug von Frankfurt nach Bangalore kamen wir alle glücklich und müde in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Flughafen an. Wir haben uns alle gefreut, unsere Austauschpartner wiederzusehen und ihre Familien kennenzulernen. Da am Sonntag Familientag war, konnte ich Vormittags erstmal etwas Schlaf nachholen und entspannen. Zum Mittagessen gab es dann typisch indisches Essen, was zum Glück nicht sehr scharf gewürzt war und sehr gut geschmeckt hat. Nachmittags bin ich mit meiner Gastfamilie in eine Mall gefahren, die in der Nähe von unserem Wohngebiet ist. Auf dem Weg dahin habe ich das erste Mal eine indische Straße am Tag gesehen. Indische Straßen sind sehr voll und laut, weil die ganze Zeit gehupt wird. Den Abend haben meine Austauschpartnerin und ich zusammen mit den anderen Austauschschülern bei Sanjana, eine der indischen Austauschpartner, verbracht. Wir haben das indische Fest “Diwali” nachgefeiert, was ein paar Tage bevor wir kamen war. Wir hatten sehr viel Spaß und haben den ganzen Abend gegessen, getanzt und gesungen. Am Ende haben wir sogar noch ein Feuerwerk abgebrannt!
 
Katja Ziel

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Montag, 27.10.2014

Nach meiner ersten Nacht in Indien, wachte ich um ca. 6.30 Uhr auf. Dann zog ich mich an und frühstückte mit meiner Gastfamilie. Die erste Busfahrt zur Schule war sehr holprig und der Bus war vergleichsweise sehr klein. Wir brauchten ca. 20 Minuten um die Schule zu erreichen. Dort angekommen, gingen wir in den German Language Room, unser Klassenzimmer und Treffpunkt für die kommenden zwei Wochen an der DPS Bangalore. Unser Schultag startete mit einer ersten Bionikstunde: Wir bastelten einen „roach bot“, dessen bionisches Prinzip von der Kakerlake  abgeschaut wurde. Zusätzlich bekamen wir noch weitere Informationen über die Bionik im Allgemeinen. Danach wurden wir von der Schulfamilie begrüßt. Bei der “Welcome Assembly”- wie  die Inder hier die Begrüßungsfeier nennen – wurden wir herzlich willkommen geheißen, es wurde gesungen, getanzt und auch Vorträge gehalten. Am Ende bekam jeder von uns eine Blumenkette geschenkt. Im Anschluss auf die Feier, hatten wir Mittagspause und nachdem wir alle reichlich gegessen hatten, gingen wir in den Tanzraum um dort einen indischen Tanz beigebracht zu bekommen, welchen wir auch am Kulturabend tanzen werden. Mit dieser Tanzstunde endete auch schon unser erster Schultag in Indien. Zu Hause gab es Parathas zu essen, welche mir sehr gut geschmeckt haben. Im Anschluss machte ich mit meiner Austauschpartnerin ein Fotoalbum, bevor wir dann abends zu einer Hochzeitsfeier fuhren. Diese fand in einem Cricketstadion statt und wir gratuliertem dem Brautpaar und überreichten ihnen unser Geschenk. Danach gab es Essen vom Buffet. Dies hat alles gut, aber doch sehr scharf geschmeckt. Wir unterhielten uns noch etwas mit den anderen Gästen und fuhren wieder heim. Um 23 Uhr angekommen, putzte ich mir nur noch die Zähne und fiel müde in mein Bett.
 
Lena Kunkel
 

Dienstag, 27.10.2014

Dienstag morgens besuchten wir den Kindergarten. Dort präsentierten uns die Kinder einige Wissenschaftsprojekte , die sie zuvor bearbeitet hatten. Danach schauten wir uns noch die Klassenzimmer an in denen gerade Unterricht stattfand, wobei uns auffiel, dass der Kindergarten mehr wie eine Grundschule und weniger wie ein Kindergarten, wie wir ihn in Deutschland kennen, aufgebaut ist.  Nach einer kleinen Pause folgte eine Assembly,  in der Schüler der DPS ein kleines Schauspiel über Mülltrennung vorführten.  Es folgte eine Musikstunde bei Mrs. Doris , in der wir das Lied  ‘Why complain’ lernten. Zum Abschluss dieses Tages fuhren wir zu DPS South und hörten uns ein Konzert der deutschen Band ‘Mateo’ an. Diese Band reist im Auftrag des Goethe –Instituts in Länder bzw. zu Schulen, in denen das Fach Deutsch eine besondere Bedeutung hat, um noch mehr Menschen für diese Sprache zu begeistern und die Sprache den Menschen naher zu bringen.  
 
Hannah Prauser

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Mittwoch, 29.10.2014

Am heutigen Tag haben wir in der Schule wieder eine Bionikstunde gehabt. Wir haben ein  ̎Fahrzeug” aus einer CD, etwas Styropor und einem Ballon gebaut. Anschließend haben wir ein Hindi-Lied beigebracht bekommen, das ziemlich schwer zu lernen war. In der letzten Stunde sind wir in den Kindergartenbereich der Schule gegangen und haben dort von einer Lehrerin allgemeine Informationen zu Indien bekommen und einen Kurzfilm über die britische Besetzung in Indien geschaut. Nach der Schule fuhren wir nach Hause. An diesem Tag war es einigermaßen erträglich im Schulbus, denn es regnete vereinzelt und dadurch war es angenehm kühl. Wir aβen zu Mittag und ruhten uns ein paar Stunden aus. Am späten Nachmittag sind Ananya und ich in die Centralmall und trafen dort auf Fabian und Madhav. Wir sind ein bisschen shoppen gegangen, haben ein Eis gegessen und sind zu KFC. Danach sind wir mit dem Fahrer der Familie nach Hause gefahren. Der Tag war zwar nichts Besonderes, aber trotzdem war er sehr schön und es tat gut, sich auch mal einen Tag ausruhen zu können.
 
Sophie Koehler

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Donnerstag, 30.10.2014

Heute war Tag der Bionik, wir haben Kleber, Wasser und Farbstoff gemischt, sodass ein bunter Schleim entstand. Jedoch hatte dieser nur bei wenigen die richtige Konsistenz. Das Experiment diente zur Darstellung des Schleimes im Körper, der uns beim Verdauen hilft. Anschließend wiederholten wir das Hindi Lied, das wir am Vortag erlernt hatten, diesmal fiel es uns schon um einiges leichter. Nachmittags verabredeten wir uns im Play und spielten dort Paintball. Das Spiel “Inder gegen Deutsche” endete unentschieden. Verschwitzt und voller Adrenalin gingen wir noch ein Eis essen. Danach sind wir alle zurück zu unseren Gastfamilien gefahren. Abends mussten manche von uns schon für den Wochenendtrip packen und konnten dadurch erst spät zu Bett gehen. In dieser Nacht schliefen wir alle sehr gut, da wir viel erlebt und unternommen hatten.
 
Leonie Reuß

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Freitag, 31.10.2014

Heute war mein Geburtstag, deswegen begann mein Tag auch schon um Punkt 0 Uhr. Meine Gastfamilie überraschte mich im Bett mit einem Geburtstagskuchen und gratulierte mir. Nach dieser mehr als gelungenen Überraschung schlief ich bis 6:30 Uhr weiter. Nachdem ich mich umgezogen und mein Frühstück zu mir genommen hatte, ging es auch gleich schon weiter in die Schule. Dort angekommen wurde ich erst einmal von meinen Freunden mit Glückwünschen überschüttet. Im Laufe des Tages machten wir viele interessante Dinge wie z. B. Verschriftlichen unserer am Vortag ausgedachten Projekte. Anschließend gingen wir zum Töpfern (In dem ich aufgrund meiner leicht grobmotorisch veranlagten Fähigkeiten kläglich versagte) und zu guter Letzt begaben wir uns auf die Exkursion zur pharmazeutischen Firma Biocon, in der wir eine äußerst interessante Betriebsführung erhielten. Nach diesem ereignisreichen Schultag fuhren wir letztendlich nach Hause. Dort angekommenen bereitete ich mich auf den bevorstehenden Wochenendtrip vor und spielte noch eine Runde Fifa 13 auf der Xbox mit Monishs Freunden. Um 8 Uhr starteten wir dann zu der nächsten anstehenden Geburtstagsüberraschung, die aber gründlich nach hinten losging, da ich einer der ersten war, der bei Dominos Pizza (einer der beliebtesten Fast Food Ketten Bangalores) ankam. Nach einer kleinen Feier dort wechselten wir gegen 23 Uhr die Straßenseite zur Total Mall von der aus unser Wochenendtrip nach Coorg startete.
 
Jonas Stankovic

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Samstag, 01.11.2014

Wir beginnen unseren Bericht über den 01.11.2014 bei der Busfahrt, die sehr lang aber auch lustig war. Deshalb kamen wir völlig übermüdet um 5 Uhr in der Früh im Resort an. Als nach kurzem Warten die Zimmer aufgeteilt wurden, konnten wir endlich in unseren wohlverdienten Dornröschenschlaf fallen. Dann ging es auch schon mit dem Frühstück los, welches allerdings nicht jedem mundete. Darauf ging es (mit vollem Magen) direkt weiter zu einer der Hauptattraktion des gesamten Aufenthaltes; nämlich einem Naturpark, in dem sich ein wunderschöner Wasserfall befindet. Dort gingen auch Männer baden, nach badenden Frauen konnte man sich aber lange umschauen. Daraufhin “wanderten” wir kurz zum Bus zurück und fuhren ins Resort. Hier gab es dann Mittagessen, welches jeden Magen füllte. Danach sind wir zu einer riesigen Kaffeeplantage gefahren. Es gab dort viele verschiedene Gewächse (Pfeffer, Chili, Papaya…), die man in Deutschland so nicht findet. Lovis hat eine kleine aber sehr scharfe Chili verdrückt, worauf ihm die Tränen aus den Augen traten und seine Zunge anschwoll. Danach erwartete uns - wieder daheim angekommen - eine traditionell indische Mahlzeit, nämlich Pommes. Es folgte das spirituelle Lagerfeuer wobei literweise Spiritus zum Einsatz kam. Geschwächt von den “vielen” Spielen bereitete uns dann aber das Abendessen eine große Freude. Danach saßen wir alle gemütlich zusammen (manche unter anderem auch wegen des WLANs) mit Vorfreude auf vielleicht doch ganze fünf Stunden Schlaf. Dies klappte allerdings nicht bei allen, denn unsere indischen Mitschüler wurden von einem gemeinen, fiesen Grashüpfer heimgesucht, was sie uns natürlich nachts um 2 Uhr mit erstarrten Gesichtern berichten mussten. Vielleicht war es ja auch der Geist vom Gläserrücken…
                              
Lovis Fischmann und Noel Wierschen-Fernandes

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Sonntag, 02.11.2014

Sonntag, der zweite Tag des Wochenendausfluges fing schon nachts um 12 Uhr an, da wir für Sophie, das Geburtstagskind, eine Überraschung hatten. Diese lief dann aber nicht ganz so, wie geplant, war aber trotzdem sehr schön. Danach sind wir gleich todmüde ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen ging’s wieder früh aus den Federn, um acht Uhr mussten alle mit Gepäck und abfahrbereit am Bus stehen. Es gab ein total leckeres Frühstück, und für Sophie zum Geburtstag noch eine kleine Überraschung und einen Kuchen, den ihr Ananya (ihre Austauschpartnerin) nach indischer Tradition in den Mund “stopfte”. Satt und zufrieden ging es in unserem Luxusbus in Richtung Elefanten. Wir waren alle sehr gespannt, als wir an einem urwaldmäßigen Fluss ankamen, den wir mit schwankendem Boot überquerten. Drüben wurden im flachen Wasser Elefanten geputzt, riiiiesige Tiere, und auch wir durften sie anfassen und schrubben (nachdem einige von uns durch ein freches Geschöpf ziemlich durchnässt waren). Wir sind daraufhin einen kleinen Hügel hochgelaufen, und haben dort die langersehnte Kokosnussmilch aus einer frischen Frucht getrunken. Unsere heimlichen Hoffnungen wurden dann auch noch erfüllt: Wir durften tatsächlich Elefanten reiten! Das war sehr lustig, aber ziemlich wackelig.
Danach gings auf demselben wackeligem Boot zurück und in den Bus. Nach kurzer Fahrt haben wir gehalten, sind ausgestiegen und haben über einer schwankenden Hängebrücke einen Fluss überquert und kamen nach kurzem Fußmarsch (wir fühlten uns wie im echten tropischen Dschungel) zu einem kleinen Wildpark mit Rehen. Da wir aber alle ganz schön erschöpft waren, waren wir froh, als wir wieder im Bus waren. Weiter ging es zu einem Buddhistentempel, der sehr beeindruckend war. Das Traurige bei diesem Stop waren zwei Bettlermädchen, die sich halb an uns festklammerten. Wir hatten dann noch etwas Zeit zum Shoppen und sind selbstverständlich fündig geworden. Wieder eine kurze Busfahrt, und dann Stopp bei einem sehr teurem Laden mit sandal wood, bei dem einige Kaffee oder Tee gekauft haben. Wir haben darauf nochmal bei einem anderen Laden angehalten, in dem wir uns mit Gewürzen und Schokolade eindeckten. Danach kam dann die eigentliche lange Busfahrt mit Abendessen-Stopp bei McDonald‘s, die einen guten Ausklang für den sehr sehr schönen Wochenendausflug bildete. Abends um 23 Uhr ging es dann zurück in unser indisches Zuhause.
 
Maja Peer

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Montag, 03.11.2014

Am Montag kamen wir erst nach Mitternacht vom ,,Weekendtrip” heim. Wir waren vӧllig fertig, weshalb wir auch sofort schlafen gingen. Als wir uns um 6.00 Uhr aus dem Bett quälten, hatte keiner wirklich Lust auf die holprige Busfahrt und die Schule. Trotzdem hatte meine Austauschpartnerin Bhargavi es geschafft im Bus zu schlafen. In der Schule angekommen sollten die Deutschen in ihren Projektgruppen weiterarbeiten, während unsere Austauschpartner in ihren Unterricht gingen. Ich war in der Gruppe in der wir den Kindergartenkindern ein paar Worte oder Sätze und ein Lied auf Deutsch beibringen sollten, was wir anschließend auch getan haben. Es machte sehr viel Spaß, da die Kinder unter anderem die Wörter so gut lernen konnten, weil in Indien auch schon im Kindergarten unterrichtet wird. Nach dem Kindergartenunterricht ging es für uns zu einem Fotografen für ein Gruppenfoto. Danach waren wir zu Besuch bei einer 10. Klasse um das deutsche politische System darzustellen und anschließend über Atomenergie zu diskutieren. Im Anschluss haben die Deutschen die Sternenpolka verfeinert und noch weitere Programmpunkte für den Kulturabend geübt, wie zum Beispiel unseren indischen Bollywood Tanz.
Nachmittags waren wir dann zu Hause und haben uns etwas ausgeruht. Dann musste Bhargavi für fast eine ganze Stunde beten. Ihre Freunde kamen zu Besuch und wir spielten Ligretto (ein Gastgeschenk, dass ich ihr aus Deutschland mitgebracht habe). Dann zeigten sie mir noch zwei wunderschöne indische Tänze, die sie gelernt hatten. Am Abend haben Bhargavi und ich noch eine Liste erstellt in der wir Wӧrter vom Englischen ins Deutsche, Franzӧsische und ins Kannada übersetzt haben. Erschöpft von all den verschiedenen Dingen, die wir an diesem Tag erlebt haben, sind wir früh ins Bett gegangen und haben vom Feiertag am nächsten Tag geträumt.
 
Ayleen Reichert

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Dienstag, 04.11.2014 (Feiertag, Bericht 1 von 2)

Nachdem ich ausgeschlafen hatte (wir hatten aufgrund eines indischen Feiertags schulfrei), begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück und kurz darauf folgte auch schon ein traditionell indisches Mittagessen. Nachmittags trafen wir uns mit einigen anderen Deutschen und deren indischen Austauschpartnern um mit ihnen auf der Commercial Street shoppen zu gehen. Da die Shopping- Straße mit ihren Läden und den kleinen Straßenständen  jedoch ganz anders aufgebaut ist, als wir es von Deutschland gewohnt sind, gingen wir nur zu den typischen Touristenläden und kauften dort unsere Souvenirs und Mitbringsel für unsere Freunde und Verwandten. Bevor wir zusammen in ein Restaurant gingen, trafen wir uns in dem Apartment einer Inderin. Als es spät genug war um endlich wieder essen zu können, brachen wir, die Jungs im Tuctuc und die Mädchen im normalen Auto, zu dem Restaurant auf. Dort sahen wir zunächst einen Zauberer, der uns einige verblüffende Tricks zeigte und im Anschluss folgte eine Vorführung, in der ein Mann Puppen tanzen ließ. Nach diesen beiden Shows gingen wir in das eigentliche Restaurant, wobei wir aber zum Eintreten unsere Schuhe ausziehen mussten. Wir aßen traditionelle indische Speisen auf die  hier übliche Art und Weise: Wir saßen auf dem Boden und aßen unsere Gerichte mit den Händen. Als wir alle satt waren, ließen sich einige Mädchen noch ein Mehendi- Tattoo auf die Hand malen.
 
Viviane Farnung

Dienstag, 04.11.2014 (Feiertag, Bericht 2 von 2)

Zuerst hieß es erst mal ausschlafen, denn ich und Madhav, mein Partner, waren durch die letzte Woche, sowie durch das Wochenende, an welchem ich von zwei panischen Indern um 2 Uhr geweckt wurde, total übermüdet und Madhav hatte Kopf- und Halsschmerzen. Gegen 12 Uhr frühstückten wir dann. Danach wollten wir in die Phoenix Mall gehen, haben aber noch darauf gewartet ob Maja, Paul oder Noel mit uns gehen. Diese wollten jedoch nach einem Army Training, das sie frühmorgens um halb sechs absolviert haben, noch einmal eine kleine Schlafpause. So sind wir mit dem Bus gefühlt von einem Ende Bangalores zum anderen gefahren, genauer gesagt von Bellandur nach Whitefield. Die Phoenix Mall ist die zweitgrößte Mall in Bangalore und für deutsche Verhältnisse sehr groß. Als wir dort angekommen waren, sind wir gleich zu KFC gegangen weil Madvhav meinte, ich wäre nach 2 Stunden schon wieder hungrig. Nachdem wir ein bisschen eingekauft hatten, sind wir noch zum indischen Pendant von Dunking Donuts gegangen. Auf dem Heimweg, der sich wieder genau so lang zog, nutzten wir dieses Mal für die Hälfte der Strecke eine Riksha. Danach hatten ging es gleich weiter zu einem Restaurant. Zuerst waren nur ich, Madhav und seine Mutter im Auto. Doch nach kurzer Zeit waren es schon Jonas, Lovis, Monish, Madhav, Abhigya und Madhavs Mom und ich -  und alle in einem Fünfsitzer. (Nur zur Info: Das war nicht der Highscore an Menschen in einem Auto. Am Tag zuvor waren wir zu Neunt in einem Fünfsitzer!) Im diesem Restaurant angekommen, wurden uns Zaubertricks gezeigt und danach aßen wir traditionell indisch zu Abend. Nach dem Essen fuhren wir zu viert in einer Riksha aus Koramangala nach Bellandur zurück und fielen, immer noch total übermüdet, ins Bett.
 
Fabian Geske

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Mittwoch, 05.11.2014

Nachdem ich fast eine halbe Stunde zu spät geweckt wurde, habe ich mein viel zu reichhaltiges Frühstück gegessen und bin mit meinem Austauschpartner Bharata zum Bus gehetzt. Trotzdem waren wir die ersten, die vor dem "German Language Room" standen. Bevor der eigentliche Schulalltag begann, haben alle Deutschen in einem kleinen Film mitgewirkt, den indische Schüler für ein Schulfest drehten. Nach dem Filmdreh sind alle Schüler in den Computerraum gegangen, um an den Projekttagebüchern und an den persönlichen Tagebücher zu arbeiten, damit diese dann auf Paschnet hochgeladen werden können. Um 10.30 Uhr wurde ein Assembly zu Ehren des Staates Karnataka abgehalten, bei dem traditionelle Tänze getanzt und indische Lieder gesungen wurden. Danach haben alle Deutschen im "German Language Room" erst das Hindi Lied, dann "Ein Hoch Auf Uns" geübt und noch die selbstgedichteten “Gstanzerl” mehrmals vorgetragen, damit diese für die Kulturabend auch “sitzen”. Danach sind wir zu den Bussen und nach Hause gefahren, wo mein Partner und ich nur wenig Zeit hatten um uns fertig zu machen, da wir mit Maja und Adithya zu einem Tempel gingen. Nach der Besichtigung mit Gebet durften wir dort noch essen. Schließlich sind wir um 22.30 nach Hause gefahren.
 
Paul Müller

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Donnerstag, 06.11.2014

Donnerstag mussten wir morgens schon unser ganzes Gepäck mit unseren Klamotten für den Kulturabend einpacken, da wir bis abends nicht mehr nach Hause gekommen sind. In der Schule haben wie den ganzen Tag über unsere verschiedenen Tänze und Lieder geprobt, die wir am Abend vortragen wollten. Der Kulturabend wurde in einem anderen Gebäude der Schule veranstaltet und als wir dort ankamen, war schon alles ziemlich schön geschmückt mit einem großen Plakat und vielen Lichterketten. Hinter der Bühne auf der Wiese hatte ein Catering-Service schon Tische und ein Buffett aufgebaut und auch vorne waren alle noch fleißig am Aufbauen. Das eigentliche Event fing mit indischer Pünktlichkeit eine Dreiviertelstunde zu spät an und leider kamen nicht so viele Gäste wie erwartet. Der Ablauf klappte reibungslos. Wir stellten zuerst uns und unsere Partner vor, dann berichteten wir über unsere Projektarbeit und die Freizeitaktivitäten, dann gab es mehrere Tänze wie die deutsche Sternpolka und indische Bollywoodtänze. Danach haben wir Deutschen selbstgedichtete Gschtanzerl vorgesungen und unser all time favorite "ein Hoch auf Uns" zum Besten gegeben. Außerdem durften wir noch das Hindi-Lied "Chalté chalté" vorsingen. Zum krönenden Abschluss haben wir alle zusammen noch einen Bollywoodtanz getanzt und dann haben sich alle zum Abendessen begeben. Es gab  veg und non-veg und einen Nachtisch und alles war sehr lecker. Mit dem Essen hat der Abend, der insgesamt sehr  aufregend und lustig war, geendet.
 
Mareike Wienand

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Unsere selbst geschriebenen „Gschtanzerl“ für den Kulturellen Abend in Bangalore:

Die Farben in Indien, die sind wirklich schön;
Dafür muss man sich an den Lärm noch gewöhn.
 
Ein Auto für sieben das ist kein Problem
Motorrad fünf Menschen das wird hier schon gehn.
 
Die Rikscha ist lustig die Rikscha ist toll
kommst du heil nach Hause, dann freuste dich voll.
 
Holla die riiiah holla die hoooo,
holla die riiah holla die hoooo.

 
Und bist du im Schulbus und willst dann nach Haus
da wirst du geschleudert und fällst fast hinaus.
 
Und isst du mal auswärts, probier nicht zu viel!
Denn always remember: cook, boil or peel!
 
India or India wir lieben dich sehr.
Du wirst uns so fehlen, der Abschied wird schwer.
 
Ihr Lieben aus Indien vergesst uns nur nicht
und kommt uns besuchen, dass die Freundschaft nicht bricht.
 
Holla die riiiah holla die hoooo,
holla die riiah holla die hoooo
.
 
What will you hear when you step on the street
there will be much honking, oh what a nice beat.
 
The folks are so friendly and help where they can
we could really count on every woman and man.
 
Our Indian friends, we love you so much
Goodbye will be hard but we will stay in touch.
 
Holla die riiiah holla die hoooo,
holla die riiah holla die hoooo.

 

Freitag, 07.11.2014

An unserem letzten Freitag in Indien gab es für mich rava idli, eine Süßspeise aus Grieß,  zum Frühstück. Da wir an diesem Tag schulfrei bekamen, beschlossen wir eine Safari mit Lena, Aastha, ihrer Mutter, ihrem Bruder, Paul und Bharatha zu machen. Also machten wir uns zu neunt (mit Fahrer) in einem Auto auf den Weg zum Zoo. Obwohl es ziemlich eng war, hatten wir auf der Fahrt viel Spaß. Dort angekommen, gesellten sich einige Affen zu uns, während wir auf den Safaribus warteten. Dann ging es endlich los und wir sahen als erstes einige Elefanten. Ein Dickhäuter kam uns sogar ziemlich nahe, als er geradewegs auf den Bus zulief und wir ihm ausweichen mussten. Außerdem sahen wir noch einige Löwen, Bären, Tiger und auch einen weißen Tiger. Nach unserer Safari gingen wir in ein Schmetterlingshaus und in den Zoo, wo wir Leoparden, Schildkröten, Schlangen und vieles Mehr sehen konnten. Danach ging es wieder zu neunt mit dem Auto zurück zu Aasthas Haus, wo wir von ihrer Mutter leckere Puris zum Mittagessen bekamen. Nach einem schönen Mittag  gingen Anoushka und ich nach Hause, da ich noch meinen Koffer packen musste. Abends ging meine Gastfamilie mit mir ein letztes Mal essen und wir verbrachten noch ein paar schöne letzte Stunden zusammen, bevor wir uns um halb zwölf auf den Weg zum Flughafen machten. Dort gab es einen sehr tränenreichen Abschied, da wir uns alle sehr ans Herz gewachsen sind. Nach dem Check-In warteten wir noch über eine Stunde bis unser Flugzeug um 3:30 Uhr in Richtung Deutschland abhob. Auf dem 9-stündigen Flug hatte ich die meiste Zeit über geschlafen, doch zwischendrin konnte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen. Um 8:46 Uhr sind wir im kalten Deutschland gelandet und wurden, nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, von einem Bus zur Schule gefahren, wo uns unsere Eltern herzlich empfangen haben.
 
Celine Konrad

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