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Frühlingskonzert 2014

Bunter musikalischer Frühlingsstrauß für 700 Zuhörer

Abwechslungsreiches Frühlingskonzert des JEG im Bürgerzentrum

„Einen bunten musikalischen Frühlingsstrauß“ hatte Schulleiter Ulrich Gronemann am Mittwochabend im Bürgerzentrum angekündigt und knapp zwei Stunden später wussten die rund 700 Besucher, er hatte kein bisschen übertrieben. Was weit über 100 Mädchen und Jungen aus dem JEG unter der Leitung der Musiklehrer Doris Wehle, Klaus Becker und Susanne Vogt mit ihren Stimmen und ihren Instrumenten boten, war von der ersten bis zur letzten Minute abwechslungsreich und verriet, wie reichhaltig und engagiert das Musikleben am JEG ist.
 
Bild 1 Schwungvoll, mit spürbarer Begeisterung und Harmonie trat der Popchor aus allen Jahrgangsstufen des JEG unter der Leitung von Klaus Becker auf.

Das stilvolle Ambiente des Bürgerzentrums trug seinen Teil dazu bei, dass sich alle Akteure auf der Bühne dem Publikum eindrucksvoll  präsentieren konnten, die gute Akustik rundete das Musikvergnügen ab. Mit der Ouvertüre von Rossinis „Barbier von Sevilla“ zelebrierten gut 40 Mädchen und Jungen der JEGi-Phoniker einen stimmungsvollen Einstieg. Unter der Leitung von Doris Wehle, am Klavier von Klaus Becker unterstützt, überzeugte das junge Orchester mit Harmonie, Präzision und ausgefeilter Dynamik. Der 60-köpfige Popchor von Klaus Becker zauberte mit einem schwungvollen Medley Reiz und Flair der 60er Jahre in den Saal, bot mit „sahnigen Übergängen“ und überzeugenden Tempowechseln eine spannende Reise von „I get around“ bis „Hey Jude“, die von den Zuhörern aller Altergruppen begeistert beklatscht wurde. Eine echte Steilvorlage für die Bigband aus allen Jahrgangsstufen des JEG. Mehr als 40 junge Instrumentalisten interpretierten voller Selbstbewusstsein unter der Leitung von Klaus Becker und von Susanne Vogt am Keyboard und Doris Wehle am Klavier sensibel begleitet eine bejubelte Reise von „I can get no Satisfaction“ bis zu „Sway“, die Zuhörer genossen den vollen Sound, den mitreißenden Rhythmus und die punktgenauen Einsätze, ließen sich vom  Schwung von „Rolling in the Deep“ zu rhythmischem Mitklatschen provozieren. Die ersten Jubelrufe schallten durch den Saal. Zum krönenden Abschluss bewies die Bigband, dass für sie das Thema von „Mission impossible“ alles andere als unmöglich ist.
 
Bild 2
Mit großer Bühnenpräsenz, informativ und kurzweilig führte die 14-jährige Lisa Roth als Moderatorin durch das Programm.

Nachdem zehn Mädchen und ein Junge unter der Stabführung von Susanne Vogt als „6Stars“ eine gut arrangierte frische Interpretation eines „Disney Classic Medley“ geboten hatten, durften einige Solisten des JEG zeigen, was sie können und bewiesen dabei viel Selbstbewusstsein und Bühnenpräsenz. Stephanie Marek und ihre Fassung von Leonhard Cohen bekam ebenso viel Beifall wie Lisa Roths selbstgeschriebener und –komponierter Song „Lebensweg“, der vor allem durch die eindrucksvolle Melodie und das sensible Klavierspiel überzeugte. Ohnehin hätte das Konzert ohne Lisa Roth aus der Klasse 8c viel von seinem Charme verloren. Die 14Jährige führte nämlich als Moderatorin sehr kurzweilig, witzig und informativ durch das Programm und überzeugte dabei von der ersten bis zur letzten Minute.
 
Bild 3
Mit brillanter Technik und großer Ausdruckskraft überzeugte Katharina Rachor am Marimbaphon.

Eine schöne Zäsur im Programm: der atmosphärisch dichte Auftritt von Katharina Rachor auf dem Marimbaphon, eine technisch brillante und ausdrucksstarke Interpretation von Mitchells Peters „Yellow after the rain.“ Und dann zog ein Hauch von Rockkonzertatmosphäre durch das Bürgerzentrum, als die neu formierte Schulband „JEGASS“ ihren umjubelten Premierenauftritt hatte. Sie begeisterten die Schüler genau so wie die älteren Semester im Publikum, die exzellente Sängerin Natalie Eichelsbacher mit Britta Hellmann am Klavier, Simon Zöller mit der Gitarre, Julian Wöber am Bass, Paul Kampfmann und Philipp Hotz am Schlagzeug und mit Jonathan Tevlin, der mal zur Gitarre, mal zur Tompete griff.
Mit vollem Sound schloss das rundum gelungene Frühlingskonzert, als Klaus Becker für knapp 80 Musiker der JEGi-Phoniker und der Bigband das Startzeichen gab. Am Klavier von Doris Wehle begleitet, boten die jungen Akteure eine verblüffend harmonische Reise durch die Themen der „Indiana-Jones“-Filme des John Williams, bewiesen Temposicherheit und zeigten schöne Dynamikvarianten – ein idealer Abschluss eines Konzerts, das durch die stilvolle Beleuchtung und die perfekte Tontechnik abgerundet wurde. Nun kann der Frühling kommen!
 
Bild 4 Den eindruckvollen Schlusspunkt im Frühlingskonzert des JEG setzten JEGi-Phoniker und Big-Band unter der Leitung von Klaus Becker.
 
Text: Linduschka, Main-Echo