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Wanderung zum Echterspfahl

Auf  Schusters Rappen zum Echterspfahl

Woher das Julius-Echter-Gymnasium seinen Namen hat, dürfte nicht jedermann bekannt sein. Deswegen findet anlässlich des  400. Todestages des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter eine Reihe von Veranstaltungen an derjenigen Schule statt, die als eine der wenigen Einrichtungen im Landkreis nach ihm benannt ist. Dazu rechnet auch eine Wanderung, bei der sich die gesamte 8. Jahrgangsstufe des Julius-Echter-Gymnasiums  Elsenfeld mit mehr als 100 Teilnehmern im Spessart auf die Spuren des Echter-Geschlechts begab. Im Vorfeld haben die Schülerinnen und Schüler bereits originelle, individuelle Buttons gestaltet.



Am 3. Mai 2017 machten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften auf Schusters Rappen auf den Weg zwischen Echterspfahl und Schloss Mespelbrunn. Doch nicht nur die guten Schuhe, auch Regenjacke und Schirm gehörten zu unserem Outfit, denn der für Wald und Flur heiß ersehnte Regen wollte kein Ende nehmen. So machte das romantische Wasserschloss seinem Namen alle Ehre: Von oben wurde es gewässert und davor ruhte der See.
Nun zur Frage, woher der Echterspfahl seine Bezeichnung herleitet: Weit vor der Geburt von Julius Echter im Schloss Mespelbrunn, trieben die Spessarträuber, drei Brüder aus dem Geschlecht der Echter, der Sage nach im 12. Jahrhundert ihr Unwesen;  zur Rast banden sie oft ihre drei Rappen jeweils an einen Ring an einem Pfahl. Als sie sich wieder auf Recht und Gesetz besannen, führten sie ein anständiges Leben.
Vor Ort sahen wir den Spessart als Naturpark, wobei uns die aktuelle Diskussion um einen möglichen Nationalpark durch konkrete Betrachtung und Erklärung im Spessartwald deutlich vor Augen geführt wurde. Trotz des fehlenden Sonnenscheins war eine tolle und wetterfeste Truppe, in lebhafte Gespräche vertieft und gut zu Fuß, unterwegs. Ein gelungener Schultag!
Braun