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Abiturjahrgang 2010

Rekordabiturjahrgang verlässt das Julius-Echter-Gymnasium

Abiturfeier im Elsenfelder Bürgerzentrum mit guter Laune unter dem Motto „Abios Amigos“

„Abios Amigos“ hieß das Motto der Abiturfeier des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld, auf der 101 junge Frauen und Männer gut gelaunt und sichtbar zufrieden aus den Händen der Schulleitung das Reifezeugnis entgegennahmen. Es war in mancher Hinsicht ein Rekordjahrgang in der 31-jährigen Abiturgeschichte des JEG: 101 Absolventen sind ein neuer Rekord in der Zahl der Abiturienten, dazu gab es noch nie 22 Reifezeugnisse mit einer Eins vor dem Komma und noch nie zwei Abiturienten mit der Traumdurchschnittsnote 1,0. Einer von ihnen, Andreas Müller, hat zudem vor wenigen Tagen die Prüfung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz in Würzburg als Bester in ganz Unterfranken absolviert und darf sich nun um einen Platz im Maximilianeum bewerben.
 
JEG-Abiturjahrgang 2010
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Stilvoll und schwungvoll umrahmt wurde die Feier vom K13-Chor unter der Leitung des Musiklehrers am JEG Klaus Becker – auch er mit mehr als 20 Sängerinnen in Rekordstärke. Und die Reden der Ehrengäste passten in das Klima von Zufriedenheit und erwartungsfrohem Aufbruch, der im Bürgerzentrum zu spüren war. Als Vertreter des Landrats gratulierte Dietmar Fieger den Abiturienten in Anspielung auf die Fußball-WM zum „ersten großen Titel U 21“ und hob den Landkreis als „Hauptsponsor“ hervor. Der Landtagsabgeordneten Berthold Rüth lobte in einer eher persönlich geprägten Rede das „Gütesiegel“ Abitur in Bayern als „Spitze in Deutschland“, während MdL Dr. Hans Jürgen Fahn den Blick voraus warf und unter Hinweis auf den „Stress im Doppelabiturjahrgang 2011“ riet: „Fangen Sie mit dem Studium bald an!“ Bürgermeister und „Hausherr“ Matthias Luxem freute sich über die „Erleichterung auf allen Gesichtern“ und rief zu „Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein und Solidarität“ auf, während Joachim Oberle als Vorsitzender des Freundeskreises JEG auf die Studien- und Berufswahlhilfen verwies und wünschte, die Abiturienten  sollten den Kontakt zur Schule und auch zum Freundeskreis nicht abreißen lassen.
Sehr persönlich war die gemeinsame Rede der Vertreter des Elternbeirats. Brigitte Zöller und Michael Becker durften an diesem Abend als Eltern miterleben, wie ihre Kinder das Reifezeugnis in den Hand bekamen und lobten: „Ihr habt es am JEG mit seinem reichen kulturellen Angebot gut getroffen!“ Sie ließen die 13 Schuljahre kurz Revue passieren, wiesen auf die letzten Monate hin, in denen immer wieder „der Kühlschrank leer, und die Waschmaschine voll“ gewesen seien, und riefen dazu auf, auch in Zukunft „fair und rücksichtsvoll miteinander“ umzugehen.
Kollegstufenbetreuer Roland Jalowitzki setzte sich witzig mit der Selbsteinschätzung des „schärfsten Jahrgangs am JEG“ auseinander, hob dessen Freundlichkeit und gute Laune hervor, ging aber auch auf die ausgezeichneten Leistungen vieler Abiturientinnen und Abiturienten ein, die er als „geschmackstragende Gewürze“ lobte.
Gute Laune prägte auch die Rede des Abiturientenvertreters, Hermann-Josef Abb. Er resümierte, die 13 Jahre Schule seien „viel zu schnell vorbeigegangen“, und warnte davor, junge Menschen nur auf den Notendurchschnitt zu reduzieren. Zum Schluss lieferte er noch die Begründung, warum die Gäste keine falsche Zurückhaltung bei der Feier zeigen sollten: „Wenn Gott gewollt hätte, dass wir nur Wasser trinken, hätte er nicht 85 Prozent davon versalzen.“
Das letzte Wort hatte wieder der Schulleiter, OStD Günther Siegel. Er passte sich den lockeren, persönlichen Worten der Vorredner an, hob die Leistungen vieler Absolventen noch einmal hervor und wies durch Zahlen nach, dass beide Ausbildungszweige am JEG offensichtlich ein durchaus vergleichbares Anforderungsniveau aufweisen. „Richtet euren Blick nach vorne!“ formulierte er, bevor er noch einen Blick auf die aktuelle Bildungspolitik warf und davor warnte, die gymnasiale Ausbildungszeit durch eine gemeinsame Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6 zu verkürzen, und mahnte, dem neuen, achtjährigen Gymnasium endlich die notwendige „Bewährungszeit und Ruhe“ zu gönnen.
 

Unsere Besten: 8 AbiturientInnen mit Traumnoten zwischen 1,0 und 1,5

JEG-Abiturjahrgang 2010

Acht Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld erzielten im Abiturzeugnis einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,5; v.l.n.r.: Schulleiter OStD Günther Siegel, Dorothee Scherpf, Andreas Müller, Franziska Klimmer, Andreas Schwing, Katharina Müller, Maximilian Haas, Lisa Schlesinger, Dominik Jäger und der Vorsitzende des JEG-Elternbeirats Albert Schott.
 

Verleihung des neuen Hilde-Domin-Preises an Dorothee Scherpf

Verleihung des Hilde-Domin-Preises an Dorothee Scherpf

Dorothee Scherpf durfte sich über den neu geschaffenen Hilde-Domin-Preis aus den Händen des Deutsch-Fachbetreuers Dr. Bertram Söller freuen. Mit diesem Preis sollen nun jährlich die besten Leistungen im Fach Deutsch in den letzten zwei Schuljahren in der Schule gewürdigt werden, die als einziges Gymnasium in Bayern für seine Aktivitäten den Titel „Center of Excellence“ im Bereich Sprache und Literatur tragen darf. Eine künstlerisch gestaltete Urkunde, ein Buchgutschein von derzeit 150 Euro und eine dreijährige kostenlose Mitgliedschaft im Freundeskreis JEG sind mit diesem Preis verbunden.
 

Unsere 101 Abiturientinnen und Abiturienten 2010:

Aus Elsenfeld: Sarinah Arnold, Simon Becker, Julian Büttner, Yvonne Glorius, Stefan Klug, Alisha Kraich, Kathrina Krosch, Kristin Kunisch, Anna Mütterlein, Franziska Pfister, Bastian Renz, Carina Rüth, Jan Rzehulek, Richard Salzer, Natalie Sam, Dorothee Scherpf, Tanja Schuster, André Syndikus, Anne Vogel, Katharina Vogel, Stefan Weber und Ulrich Weis.
Aus Erlenbach: Hermann-Josef Abb, Mareike Becker, Philipp Becker, Theresa Becker, Janina Heckmann, Dominik Jäger, Stefan Krolzig, Fabienne Meininger, Jasmin Reis, Edwina Volpp, Eva Witt und Julia Witte.
Aus Eschau: Teresa Englert.
Aus Großwallstadt: Jennifer Gesenhues, David Jones und Jochen Zöller.
Aus Hausen: Tenzin Chodon, Julia Nebel und Sina Peter.
Aus Heimbuchenthal: Eva-Marie Zang.
Aus Höchst: Maximilian Haas und Simon Schmelz.
Aus Kleinwallstadt: Melanie Büttner, Verena Reis, Ramona Schmitt, Jana Schüßler und Carolin Trautmann.
Aus Klingenberg: Luisa Bachmann, Maite Calvo Bernal, Sina Ebert, Christian Gronemann, Frauke Neeb, Magdalena Nolte, Annia Ruppert und Marina Salteris.
Aus Leidersbach: Kristin Zimmermann.
Aus Lützelbach: Tobias Grünewald, und Tobias Wolfstädter.
Aus Mömlingen: Sabrina Beck, Lisa Giegerich, Katharina Markert, Isabelle Maschik, Lisa Morschhäuser, Martin Rölz, Lisa Schlesinger und Lukas Wöber.
Aus Niedernberg: Justin Amendt, Isabell Dellis, Marie Dieckhoff, Katharina Hartlaub, Marie-Theres Lochner und Nora Stephany.
Aus Obernburg: Yassin Amhaz, Teresa Barth, Kristine Bast, Felicitas Becker, Carolin Hellmann, Franziska Klimmer, Janina Kraus, Marcus Marquart, Alexandra Mayer, Nathalie Merkert, Andreas Müller, Sinan Sagunc, Alenka Schumacher, Katharina Stephan, Verena Vad, Robin Vogl, Eva Weissenberger,und Jutta Zimmer.
Aus Röllbach: Andreas Schwing.
Aus Sulzbach: Monika Arnold, Maximilian Honeck und Lukas Reis.
Aus Wörth: Lena Frank, Markus Hart, Katharina Müller, Vanessa Weis und Anna-Lena Zöller.
 
Text: Linduschka, Bilder: Linduschka, Koehler, Schmid-Vellenzer