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Abi 2017

"Ihr wart ein großer, ein erfolgreicher Jahrgang!“

109 junge Frauen und Männer bekamen am JEG das Reifezeugnis überreicht

Das Motto des aktuellen Abiturjahrgangs am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld (JEG) klang selbstbewusst: „ABILLENNIUM – die 90er gehen, die Nullen bleiben“. Kein Wunder: Das Ergebnis, mit dem die 109 Schülerinnen und Schüler die Reifeprüfung bestanden, kann sich sehen lassen. 40 Prüflinge ha-ben im Reifezeugnis die 1 vor dem Komma, mit dem Gesamtdurchschnitt von 2,2 dürfte die Schule bayern-weit in der Spitzengruppe liegen. Nur Positives war denn auch zu hören bei der Verabschiedung „von einem der größten und besten Abiturjahrgänge am JEG in 38 Jahren“ – so der Schulleiter OStD Ulrich Gronemann. Landrat Jens-Marco Scherf sprach von einem „glorreichen Abschluss der Schullaufbahn“ und definierte Elite als „Menschen, die gegen den Strom schwimmen und sich ständig neu bewähren“. Bürgermeister Matthias Luxem gratulierte den Absolventen zur „Krönungsfeier mit dem Freibrief für Neues“, und als Ver-bindungslehrer zum Freundeskreis machte Helmut Leitsch witzig und einladend Werbung für diese Einrich-tung, die Ehemalige an „ihre“ Schule binden will. Joachim Klein, seit vielen Jahren Elternbeiratsvorsitzen-der, rief die jungen Frauen und Männer der „Generation Y“ zu einem „Leben mit Herz und Verstand“ auf.
Das letzte Wort bei den Ansprachen hatte in der Aula der Schulleiter. Ulrich Gronemann ließ in eingeblen-deten Fotos die Bilder der fünf 5.Klassen im Jahr 1999 lebendig werden und ging mit dem Dank an Eltern, Lehrer und alle Beteiligten auf den erfolgreichen Weg der damals Zehnjährigen in den folgenden acht Jahren am JEG ein. Für ihn ganz zentral: die Werteerziehung an der Schule, gerade im „PET“-Zeitalter, in einer Zeit, in der Politiker wie Putin, Erdogan und Trump zu einer echten „Umweltbelastung“ würden. Grone-manns Appell an die frisch gebackenen Abiturienten wurde von den gut 500 Besuchern der Feier in der Aula mit großem Beifall quittiert: „Ihr habt eines der besten Schulsysteme der Welt durchlaufen, ihr lebt in einem wohlhabenden, freiheitlichen Land – das ist nicht nur ein Geschenk, das ist auch eine große Verantwortung. Wir brauchen euch!“.
Heinz Linduschka

 

109 Abiturienten am JEG konnten sich über einen Gesamt-Notendurchschnitt von 2,2 freuen.

 

Fünf Abiturientinnen legten am JEG die Reifeprüfung mit der Gesamtnote 1,0 oder 1,1 ab, v.l.n.r. Sarah Lange, Eva- Maria Roth, Svenja Horlebein, Franziska Wirth, Maja Peer. Links der Vorsitzende des Elternbeirats Joachim Klein, rechts der Schulleiter, OStD Ulrich Gronemann.