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Abi 2015

„Träumt groß, arbeitet hart, denkt selbstbewusst!“

83 Abiturientinnen und Abiturienten verabschieden sich vom JEG mit dem Motto „Die Elite verlässt die Manege“


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Harmonisch war die musikalische Umrahmung, für die der Abiturjahrgang zusammen mit dem Musiklehrer Klaus Becker selbst sorgte, harmonisch war auch die Stimmung bei der Festlichen Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten in der Aula des Julius-Echter-Gymnasiums (JEG). Alle 83 Teilnehmer hatten die Reifeprüfung mit Erfolg absolviert, ein Viertel von ihnen mit einer Eins vor dem Komma, zwei junge Frauen sogar mit der Idealnote 1,0.

Bei den Reden dreht sich Vieles um das Motto des Abiturjahrgangs: „Circus Abigalli – die Elite verlässt die Manege“ – mal ernst, mal leicht ironisch. Landrat Jens Marco Scherf und Joachim Oberle, der Vorsitzende des Freundeskreises, erinnerten die Absolventen daran, dass sie die Region nicht aus den Augen verlieren sollten. „Wir brauchen Sie. Ihre Ideen, ihre Kreativität sind gefragt!“ formulierte Scherf. Joachim Klein, der Vorsitzende des Elternbeirats, gab ein persönliches Bekenntnis zum richtig verstandenen Elitebegriff ab und sagte: „Träumt groß, arbeitet hart, denkt selbstbewusst!“

Sehr persönlich klang auch die Ansprache des Schulleiters, OStD Ulrich Gronemann, die mit großem Beifall aufgenommen wurde. Er erinnerte daran, wie die Zehnjährigen 1997 als erste Schülerinnen und Schüler das JEG nach dem Umbau betraten, zeichnete die Schullaufbahn im Bild des Zirkus humorvoll nach bis hin zum „großen Finale“ bei der Verabschiedung. Er dankte allen Beteiligten, vor allem den Eltern und den Lehrern, die „viel mehr als nur Dompteure“ gewesen seien, hob die Leistungen der besonders erfolgreichen „Zirkuskünstler“ hervor, ging aber auch auf „einige Hochseilartisten“ ein, die „den Absturz nur knapp verhindern“ konnten. Besonders lobte er die Einrichtung der Einführungsklasse, in der die Schülerinnen und Schüler die Chancen der neuen Durchlässigkeit des Schulsystems heuer sehr gut genutzt hätten. Eine Schülerin dieser Klasse zählte mit einem Schnitt von 1,2 sogar zu den Jahrgangsbesten. Mit den Worten „Nun kommt es ganz auf euch an!“ entließ er die Abiturientinnen und Abiturienten in ein „offenes System in einer globalisierten Welt“ – nicht ohne auf die guten Perspektiven in unserer Region hinzuweisen.

Text: Linduschka, Main-Echo