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Abi 2014

Bildung als Türöffner ins Leben

110 junge Frauen und Männer nehmen am JEG ihre Reifezeugnisse entgegen

„Abikini - nicht mehr Stoff als nötig“ – das Motto das Abiturjahrgangs 2014 des JEG spiegelt die Lockerheit und Harmonie wider, die bei der Verabschiedung in der der Aula des Gymnasiums am Freitag herrschte: Alle 110 jungen Frauen und Männer, die zur Prüfung angetreten sind, haben ihre Reifezeugnisse bekommen. Schulleiter Ulrich Gronemann und Oberstufenbetreuer Roland Jalowitzki überreichten 31 Zeugnisse mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0. Neun konnten sich über einen Schnitt von 1,5 und besser freuen, an der Spitze Olivia Wiesner aus Großwallstadt mit der Traumnote 1,0.

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Dass in diesem Jahrgang Sozialverhalten, Kreativität und künstlerische Qualitäten mindestens genauso wichtig waren wie die schulischen Leistungen bewies die Feier, die von exzellenten musikalischen Beiträgen begleitet wurde. Der Abichor unter der Leitung von Klaus Becker begeisterte die rund 500 Zuhörer mit witzig-harmonischen Auftritten, rief mit seinen Versionen des „Lazy-Song“ oder des „Another Brick in the Wall“ Jubelstürme wie bei einem Rockkonzert hervor. Das galt auch für die brillante Fassung des „Nothing Else Matters“ des Streichquartetts mit Jana Plattner, Christina Fischer, Nikolas und Johannes Oberle und für die eindringliche Version des „Someone like you“, die Nikolas und Johannes Oberle mit Klavier und Cello in die Aula zauberten.
Landrat Marco Scherf traf genau den richtigen Ton, als er den Absolventen zu ihrer Leistung mit einem „Seien Sie stolz auf sich!“ gratulierte, das Abitur als „Türöffner ins Leben“ bezeichnete und dazu aufrief, bei allen Aufgaben auch die „Freude am Leben zu bewahren“. Sein Appell mit Blick auf den Landkreis: „Wir sind ein hochinnovativer Landkreis, vergessen Sie Ihre Heimat nicht!“
Bürgermeister Matthias Luxem gratulierte zur „100-Prozent-Quote“ bei der Abiturprüfung und mahnte: „Lassen Sie sich nicht verformen, gehen Sie Ihren eigenen Weg!“ Joachim Oberle warb als Vorsitzender für den Freundeskreis des JEG. Der Vorsitzende des Elternbeirats Joachim Klein fand nachdenkliche Worte, relativierte die Bedeutung von Noten und stellte fest: „Die Karten werden neu gemischt.“
Das letzte Wort hatte Schulleiter Ulrich Gronemann, dem seine Freude über den exzellenten Jahrgang deutlich anzumerken war. Er ließ den Weg der Abiturienten kurz Revue passieren, würdigte alle, die an diesem erfolgreichen Weg Anteil hatten, von den Eltern, über Lehrer, Sekretärinnen, Hausmeister bis zu Freundeskreis und Elternbeirat, hob vor allem die Arbeit des Oberstufenbetreuers Roland Jalowitzki hervor und schloss mit den Worten: „Die Welt steht euch offen, aber sie liegt euch nicht zu Füßen.“
Die Reden der Abiturienten und des Oberstufenbetreuers folgten am Abend im Rahmen des Abiturballs im Bürgerzentrum. Roland Jalowitzki nutzte dabei sein Talent als Büttenredner der besonderen Qualität für einen gereimten Vortrag, in dem er noch einmal das Motto der Absolventen aufnahm.

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Abiturienten am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld

68 Schülerinnen und 42 Schüler haben Ende des Schuljahres 2013/14 am JEG ihre Reifeprüfung bestanden.

Bad König: Alexander Weyrauch. Bürgstadt: Maximilian Nalbach. Elsenfeld: Franziska Bayer, Philipp Brand, Maximilian Busch, Katharina Devecioglu, Sven Dotzauer-Klier, Christina Fischer, Melanie Hettler, Zeyn Iktüren, Özlem Kaya, Julia Klug, Lara Kraich, Melina Maniura, Amelie Martin, Felix Mütterlein, Nikolas Oberle, Pauline Plettl, Annika Rüth, Lena Scheiber, Meryem Urmetzer, Lara Wischrath. Erlenbach: Sebastian Bauer, Alexandra Hintersehr, Yasin Kavlakli, Luisa-Marie Kraus, Stephanie Lismann, Lorena Löhmer, Moritz Müller, Klara Peters, Valentina Schantarina, Helena Scheffing, Bianca Stier, Merve Tolaman, Elisabeth Wolz. Eschau: Anika Fieger, Kristin Herold, Lara Kühn. Großheubach: Ebru Gökbulut. Großwallstadt: Lisa Bahmer, Madeleine Giegerich, Olivia Wiesner. Hausen: Ramona Lebert. Höchst: Felix Kollmannthaler, Jana Pfenning. Kleinheubach: Alexander Alberg. Kleinwallstadt: Mathias Barrett, Pia Birner, Markus Boneberger, Annika Grünewald, Leonhard Hammel, Tamara Hasselbacher, Corinna Hettler, Janka Jung, Alexander Neupert, Selina Schüßler, Veronika Straub, Michelle Zerkler. Klingenberg: Johannes Bartenschlager, Lena Baumeister, Viktor Demtschenko, Lisa Krauß, Yannis Salteris, Nadine Schwarzer, Sarah Stendel. Laudenbach: Viktoria Bausenwein. Leidersbach: Sophie Bendel, Philipp Krentler. Lützelbach: Jessica Heckmann, Julia Olt. Miltenberg: Ömer Arslan. Mömlingen: Bernhard Krestels, Mona Lieb, Judith Masih, Lisa Partholl, Alisa Schwinn. Mönchberg: Julia Koß. Niedernberg: Melissa Nebel, Lara Reinhart. Obernburg: Tobias Bachmann, Thomas Ball, Tim Blaeser, Rebecca Giegerich, Jana Höllerer, Jens Kürten, Luisa Markert, Leonie Marquart, Magdalena Müller, Ronja Opper, Moritz Reis, Vicky Roth, Leon Schreiber, Florian Wagner, Johanna Wollbeck. Sulzbach: Tobias Gundermann, Tessa Heß, Lukas Kunkel, Maximilian Schwarzkopf, Janina Seitz, Jan Sommer, Judith Vornberger. Wertheim: Catiana Kärcher. Wörth: Merve Degirmenci, Thomas Dittler, Stefanie Mollner, Laura Oleksa, Jana Maria Plattner, Lea Rau, Simon Schusser, Tim Wolf.

Den schuleigenen Hilde-Domin-Preis für die beste Leistung in Deutsch erhielt Christina Fischer (Elsenfeld), die Preise des Deutschen Altphilologenverbands und der Physikalischen Gesellschaft gingen an Sven Dotzauer-Klier (Elsenfeld), den Preis der Deutschen Mathematikervereinigung erhielt Vicky Roth (Obernburg).
 
Text: Linduschka, Main-Echo