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P├Ądagogische und didaktische Konzeption des JEG

Wir sind ...

... modern.


Seit dem Sommer 2012 präsentiert sich das Julius-Echter-Gymnasium mit neuem Antlitz als die baulich modernste Schule des Landkreises. In acht Jahren Bautätigkeit ist das Schulzentrum komplett runderneuert worden und verfügt nun neben modernsten Unterrichtsräumen über ansprechende Pausenhöfe mit vielfältigen Sportanlagen, die erholsame und bewegte Pausen ermöglichen. Ein Amphitheater im Grünen rundet das gelungene Erscheinungsbild ab.
Modernität bedeutet uns jedoch viel mehr als ein ansprechendes Äußeres. Die Auszeichnungen als „Modus-Schule“ und „Center of Excellence“ sprechen für eine hohe Qualität des Unterrichts, die Verwirklichung modernster Unterrichts- und Prüfungsformen sowie ein vielfältiges Angebot an Wahlunterricht, um unsere Schüler vertieft zu bilden und in ihrer Entwicklung zu fördern.
Modern sind wir auch in unserem Profil: Neben dem im Landkreis einzigartigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichem Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S) bieten wir mit dem sprachlichen Gymnasium (SG), das neben der traditionellen Sprachenfolge eine erweiterte moderne Sprachenfolge ermöglicht, zwei der vier Formen des achtjährigen Gymnasiums an.
 

... global.


Gerade im sprachlichen Zweig zeigt sich die Öffnung unseres Gymnasiums in die Welt. Wir globalisieren, indem wir unsere Schüler nicht nur sprachlich bilden, sondern Fremdsprachen leben. Die Schule unterhält ein breites Spektrum an Austauschprogrammen und Kontakten mit Partnerschulen in aller Welt.
 

... sozial.


Leben in einer globalisierten Welt heißt nicht nur sprachlich und kulturell versiert zu sein, sondern auch sozial zu handeln. Als einzige Schule des Landkreises verfügt das JEG über einen sozialwissenschaftlichen Ausbildungszweig. Hier wird für das Leben gelernt, indem die Schüler eine vertiefte politische und soziologische Bildung in Theorie und Praxis erfahren. Konkret zeigt sich die Sozialität unserer Schüler beispielsweise in einem starken und verantwortungsbewussten Tutorenteam, das unsere „Kleinen“ an der Schule willkommen heißt und durch das 5. Schuljahr mit vielen Veranstaltungen (z.B. 3-Tages-Fahrt nach Rothenfels), aber vor allem mit Rat und Tat begleitet.
Des Weiteren stehen die SMV und das Sanitäts-Team jeder Zeit bereit, wenn ihre Hilfe erforderlich ist. Auch im sensiblen Bereich der Inklusion zeichnet sich das JEG seit vielen Jahren durch einen erheblichen Arbeitsaufwand, der mit beachtlichen Erfolgen einhergeht, aus.
 

... individuell.


Wachsende Mobilität, Individualität und Flexibilität in der Gesellschaft erfordern auch zunehmend individuelle und flexible Lösungen innerhalb der Schulgemeinschaft und stellen uns vor neue Herausforderungen hinsichtlich der Gestaltung des Schulalltags. Neben dem akademischen Unterrichtsangebot ist es gelungen eine Ganztagsbetreuung anzubieten, die diesem Bildungsauftrag entspricht. Wir haben ein Konzept für einen gebundenen Ganztagszweig am JEG etabliert, das sowohl den Erfordernissen einer Ganztagesschule als auch den individuellen Bedürfnissen unserer Schüler entspricht. Zusätzlich bietet unser Gymnasium eine sogenannte offene Ganztagsbetreuung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi).
Einen wesentlichen Bestandteil der individuellen Förderung bildet das vielfältige Intensivierungsangebot, das neben dem obligatorischen Fachunterricht die Stärken und Schwächen unserer Schüler berücksichtigt. Ergänzt wird dieses Konzept durch die Möglichkeit der flexibilisierten Lernzeit in der Mittelstufe, die individuelle Betreuung ermöglicht. Im Angebot an Wahlunterricht findet sich für jeden Schüler ein Bereich, in dem er seine Interessen und Begabungen ausleben kann.
 

... naturwissenschaftlich.


Auch wenn das Julius-Echter-Gymnasium ein sprachliches und sozialwissenschaftliches Gymnasium ist, liegt uns die MINT-Bildung der Kinder sehr am Herzen und so bieten wir den Schüler/innen die Möglichkeit an, sich für MINT-Fächer zu interessieren und zu engagieren.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Teilnahme an verschiedenen Wahlkursen. Hierzu zählen Imkerei (ab der 5. Jahrgangsstufe), Robotics (6. und 7. Jahrgangsstufe), Technik erleben (7. und 8. Jahrgangsstufe), chemisches Experimentieren (9. Jahrgangsstufe), das biologische Praktikum (ab der 6. Jahrgangsstufe) und der Enrichmentkurs „Bionik“ (6. und 7. Jahrgangsstufe).
Darüber hinaus bieten wir Schüler/innen an, bei verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen und unterstützen sie dabei: Schüler experimentieren, Jugend forscht, Jugend präsentiert, First Lego League (Robotics) sowie diversen Mathematikwettbewerben.  
Des Weiteren steht für viele Schüler/innen der Besuch von Schülerlaboren auf dem Programm (z.B. Technoseum im Mannheim, MIND Center Würzburg) oder der Besuch des „Nano-Shuttles“.
Auch in der Oberstufe besteht für die MINT-Fächer die Möglichkeit der Spezialisierung. Die zahlreichen P- und W-Seminare, sowie die Lehrplanalternativen Astronomie und Biophysik ermöglichen den Schüler/innen, sich vertieft mit den Naturwissenschaften zu beschäftigen. Im Rahmen des SANTO-P-Seminars arbeiten wir mit der IHK Aschaffenburg, den Unternehmen aus der Region (z.B. Mainsite, Ciba Vision, Linde oder Josera) und der Hochschule Aschaffenburg eng zusammen, so dass die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsfelder erhalten.
Experimentierfreude verbindet Schülerinnen und Schüler. Regional durch die Kooperation mit der Mozart-Grundschule Elsenfeld. Aber auch weltweit. So lautete schon zweimal das Thema des Indienaustauschs „Bionik –Lernen von der Natur“.
Wir sind motiviert und sehr daran interessiert, unser MINT-Angebot zu pflegen und weiter auszubauen.
 

... kunstbegeistert.


Besonders stolz sind wir auf die künstlerischen und musikalischen Aktivitäten unserer Schule. Jedes Jahr gelingt es mit der Unterstufe ein Musical auf die Bühne zu bringen. Darüber hinaus prägen zahlreiche Konzerte das Schulleben, in denen der Popchor, das Orchester und die Bigband auftreten. Ganz besondere Theaterstücke von hoher Professionalität erfreuen jedes Jahr die Schulgemeinschaft des JEG. Zudem begeistern hausinterne Kunstausstellungen nicht nur unsere Schüler, sondern alle Besucher des JEG. Im hinteren Pausenhof ist mit der Installation von Stelen ein zusätzliches Forum für Kunstausstellungen geschaffen worden.
 

... sportlich.


Alle sportiven Aktivitäten am JEG verfügen über exzellente Voraussetzungen mit der modernen Dreifeldersporthalle der „Sparkassen-Arena“ und dem an die Schule angrenzenden Schwimmbad „Elsavamar“. Sport ist uns wichtig als Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung im schulischen und privaten Bereich. So bieten wir neben einem engagierten Sportunterricht eine vielfältige Palette an Wahlkursen.
 

... unterwegs.


Johann Wolfgang Goethe hat einmal gesagt, dass alles, was uns begegnet, Spuren hinterlässt. Unser Fahrtenprogramm wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht. Die Schüler lernen sich in besonderem Ambiente auf „Burg Rothenfels“ kennen, erkunden zusammen das Wattenmeer auf Amrum, nehmen Teil am Leid der Opfer des nationalsozialistischen Regimes in Buchenwald und kontrastieren diese Erfahrung mit der Weimarer Klassik. Den Höhepunkt des Programms stellt sicher die Studienfahrt der Q11 ins Ausland dar. Zusätzlich prägen zahlreiche Exkursionen, Lesungen und Vorträge von Experten (z. B. Zeitzeugen) den Schulalltag am JEG. Mit Goethe sammeln unsere Schüler hierbei viele neue Erfahrungen und erweitern ihre Horizonte.
 

... JEG!


Knapp 800 Schüler, deren Eltern und ca. 85 Lehrkräfte bilden die Schulgemeinschaft des JEG. Wir verstehen uns als echte Gemeinschaft und sehen darin unsere Stärke. Das Schulklima ist von einem vertrauensvollen Miteinander geprägt, das auf gegenseitigem Respekt basiert. Nicht umsonst heißt es in der Präambel unserer Leitsätze: „Wir betrachten das Julius-Echter-Gymnasium als Ort des Lehrens und gemeinsamen Lernens, als Raum des Miteinanders aller beteiligten Gruppen in einer Atmosphäre des Vertrauens, der Ehrlichkeit und gegenseitiger Achtung.“