Login

 

Deutsch-französischer Tag 2018

55 Jahre Élysée-Vertrag -
Projekt zur journée franco-allemande am Julius-Echter-Gymnasium

Macarons kennen sie alle, die Siebtklässler des Julius-Echter-Gymnasiums, und lecker finden sie sie auch. Mit Macron hat die eine oder der andere noch eher seine Schwierigkeiten, doch das sollte sich nach dem Projekt zum deutsch-französischen Tag am 24.01.2018 geändert haben.
Die Schüler der siebten Jahrgangsstufe konnten in einer Doppelstunde an vier abwechslungsreich gestalteten Stationen Einblicke in die französische Kultur und Lebensart sowie landestypische Unterschiede zwischen den Nachbarn zu beiden Seiten des Rheins gewinnen.



Anlass zu dieser Aktion war wie jedes Jahr das Begehen des deutsch-französischen Tages am JEG, der an die Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen Deutschland und Frankreich am 22. Januar 1963 erinnert. Adenauer und de Gaulle waren damals die beiden Unterzeichner.
Die Tatsache, dass den Schülern der Name „de Gaulle“ mittlerweile eher als Pariser Flughafen bekannt ist und Brigitte Bardot von einigen mit Helene Fischer verwechselt worden ist, bestätigte die Französischlehrer darin, ihren Schülern das Nachbarland über den regulären Sprachunterricht hinaus näher vorzustellen. Nur durch gegenseitiges Kennenlernen können aus Nachbarn Partner oder vielleicht auch Freunde werden. Zahlreiche Äußerungen von Schülern zu ihren persönlichen Erfahrungen mit Austauschprogrammen ihrer Heimatgemeinden zeigten, dass die hier im Landkreis im Élysée-Vertrag angeregten Städtepartnerschaften noch sehr lebendig sind und das gegenseitige Interesse an der jeweils anderen Nation wecken.
An dem Projekt waren jedoch nicht nur die „Franzosen“, also Schüler, die Französisch lernen, beteiligt, sondern auch die „Lateiner“. Diese konnten ihren Kameraden bei der Herleitung von bisher unbekannten Wörtern wie „liberté“ oder „fraternité“ helfen, während sie im Gegenzug einen Crashkurs in Französisch bekamen. Die gemeinsamen Wurzeln der europäischen Sprachfamilie wurden auf diese Weise den Schülern anschaulich vor Augen geführt.



Gestärkt durch frisch gebackene Crêpes und sicherlich um einige Erkenntnisse reicher konnten die Siebtklässler dann wieder in ihren regulären Unterricht entlassen werden.
Un grand merci sei an dieser Stelle an alle Teigspender sowie an die Schüler der Q 11 gerichtet, die die Siebtklässler beim „Twister-Spiel“ unterstützt haben!



Für weitere Impressionen des deutsch-französischen Tages besuchen Sie unsere Bildergalerie.
 
Hirdina

 
25.01.2018 19:01:04 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster