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Projektwettbewerb der bpb 2014/15

„Keine Party ohne Ecstasy und Co.?”

Zu Beginn des Schuljahres entschieden wir, der Sozialkunde-Kurs 10ab von Herrn Schweizer, uns dazu am Projektwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilzunehmen, da wir uns dadurch die Möglichkeit des selbständigen Arbeitens erhofften und außerdem der Meinung waren so unsere unterschiedlichen Fähigkeiten besser als im „normalen“ Unterricht einbringen zu können. Im Zuge der Diskussion, welches Thema uns am meisten interessiert, kamen wir schließlich zum Ergebnis, dass wir uns einmal näher mit möglichen Gründen und vor allem Folgen von Drogenkonsum beschäftigen wollten. Es wurde beschlossen, das Thema zunächst theoretisch aufzuarbeiten und dann praktisch als „Foto-Drug-Story“ umzusetzen. Zunächst wurden Gruppen gebildet, die sich mit Ecstasy, LSD, Crystal Meth, Crack, Speed und Crocodile einmal genauer auseinandersetzen sollten. Anschließend wurden die genannten synthetischen Drogen in Kurzreferaten präsentiert und erklärt.
Um das Thema aber nicht nur theoretisch zu bearbeiten, entschieden wir uns dafür, eine „Foto-Drug-Story“ zu gestalten. Zunächst wurde ein Drehbuch entwickelt, dann dieses in Kurzform mit Strichmännchen und Texten skizziert, dann haben wir die Verteilung der Rollen und Aufgaben besprochen. Im weiteren Verlauf besorgten verschiedenste Personen aus unserer Klasse Kostüme, Materialien, technische Ausrüstung, usw. für die Fotostory. Als nächstes wurden die Räume der Situation entsprechend gestaltet und die entsprechenden Fotos geschossen. Auch wurden diese Fotos nicht nur im Schulgebäude gemacht, sondern auch in der näheren Umgebung.
Hier ein paar Bilder der Story, die einen kleinen Einblick in unser Projektergebnis geben. Wir planen, die gesamte „Foto-Drug-Story“ zu einem späteren Zeitpunkt vollständig zu veröffentlichen:

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5

Wie wird sich Timo wohl entscheiden? Das wollen wir noch nicht verraten! Verraten können wir aber, dass uns durch den SoG-Unterricht während der Projektphase einiges klar geworden ist: Erstens, dass es anstrengend ist, eigenständig zu arbeiten, zu organisieren, Kompromisse zu schließen und letztlich auch Lösungen zu finden. Zweitens denken wir, dass wir gerade hieraus viel für die Zukunft lernen konnten – nicht nur in Bezug auf das P-Seminar, das nächstes Jahr ansteht. Drittens finden wir, dass Partys auch ohne Alkohol Spaß machen und vor allem auch ohne Drogen!
 
Text: Schüler der 10ab; Fotos: Isabell Schmitz
Bearbeitung der Fotos: Jan Philipp Kraus, Alexander Roos