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50 Jahre Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Von der Schule der Frauenbildung zum Flaggschiff für politische Bildung

Der runde Geburtstag des Sozialwissenschaftlichen Zweigs, der 1965 an 27 bayerischen Gymnasien eingeführt wurde und seit vielen Jahren auch das Profil des Julius-Echter-Gymnasiums prägt, bietet Anlass, auf seine Wurzeln und Anfänge und die besondere Form seiner evolutionären Entwicklung zurückzublicken. Das Wissen um seine Dynamik und Vitalität mag zudem den Blick auf seine Stärken und Potenziale heute schärfen.

Die Sicht auf seine Wandlungsfähigkeit und seine Besonderheiten lässt auch einige Einsichten in die letzten Jahrzehnte bayerischer Gesellschafts- und Bildungspolitik zu. Und wenn man von der „stillen Karriere“ des Zweigs spricht, dann ist weniger die Verdopplung der Gymnasien gemeint als vielmehr seine Vorreiterrolle mit einer lebenspraktischen und lebensnahen Orientierung, die ihm über fünf Jahrzehnte seine Attraktivität erhielt.

Der folgende Artikel, verfasst von Harald Retsch (Würzburg), Ansgar Stich (Elsenfeld) und Friedrich Wölfl (Weiden in der Oberpfalz), wurde erstmals im Heft Forum Politikunterricht 2/15 veröffentlicht.
Stich