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Römertag für Sechstklässler (P-Seminar)

P-Seminar „Planung, Organisation und Durchführung eines Römertages für Sechstklässler“

Für einige Stunden Rom ans JEG geholt

Das P-Seminar unter der Leitung von Frau Freudenberg hatte die Aufgabe zu bewältigen, für rund 100 Schüler der 6-ten Klassen das antike Rom mit samt seinen Attraktionen und Traditionen näher zu bringen. Obwohl das P-Seminar nur aus acht Schülern bestand, stellten sie innerhalb eines Jahres ein Programm auf, welches nicht nur bei Lehrern und Schulleitung, sondern auch bei den teilnehmenden Schülern auf positive Resonanz stieß. So bereitete das P-Seminar verschiedenste Stationen mit ganz unterschiedlichen Themenbereichen des alten Rom vor. Die Teilnehmer des Seminars führten die Schüler, aufgeteilt in Gruppen, durch die Stationen. Auf diese Weise nahmen die Sechstklässler an dem Alltagsleben des alten Rom teil. Vom Flechten einer typisch römischen Frisur über einen Besuch in der Therme, einer Darstellung des Sklavenmarkts, bis hin zum Abendessen mit nach Originalrezept hergestellten römischen Würstchen und Brot, Trauben und Oliven war eine breite Auswahl geboten. Darüber hinaus konnten die Sechstklässler römische Waffen bestaunen, selbst einmal Bogenschießen, ihre eigene Wachstafel basteln und Spiele ausprobieren, welche Kinder in ihrem Alter im alten Rom spielten. Eins ist klar, langweilig wurde es keinem.
Ein großer Dank gilt hier dem Förderverein Mainlimes, welcher mit Material und personeller Hilfe dem P-Seminar eine große Stütze war.
 
(Catiana Kärcher; P-Seminar-Teilnehmerin)
(P-Seminar 2011/13; StRin Carina Freudenberg)

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Main-Echo (23.07.2013): Sechstklässler tragen Schulleiter in Sänfte

Schulfest: Gymnasiasten stellten das antike Leben nach

Elsenfeld: Wer wollte, konnte beim Schulfest des Julius Echter Gymnasiums (JEG) Probe liegen und ausprobieren, wie man im alten Rom auf dem Triklinium, dem Speisesofa, bei Tische lag. Acht Schülerinnen der Q 11 hatten unter Leitung von Carina Freudenberg im P-Seminar mit dem Titel »Planung, Organisation und Durchführung eines Römertages für Sechstklässler« ein Programm vorbereitet, um Rom für einige Stunden ans JEG zu holen.

Der Förderverein Mainlimes half beim Materialbeschaffen mit, viele Unterstützer trugen zum Gelingen bei, so auch Joachim Oberle, der als Kelte zu Besuch bei den »Römern« war. Schulleiter Ulrich Gronemann in Toga und mit Lorbeerkranz wurde von rund 100 Sechstklässlern in einer Sänfte hereingetragen und konnte mit den Zuschauern verfolgen, wie die Schüler - eingeteilt in acht römische Familien - Alltagsleben in Rom vorführten. Vom Anziehen und dem Flechten einer Frisur über die Simulation einer Unterrichtsstunde, einen Stadtrundgang, einem Besuch in der Therme bis hin zum Abendessen mit römischen Würstchen nach Originalrezept mit Trauben und Oliven war alles geboten, um sich einen Tag im alten Rom ganz anschaulich vorstellen zu können.
Römische Waffen, Bogenschießen, eine Spielstation, der Gang über den Sklavenmarkt, das Basteln von Wachstafeln und eine Mythenstation: Langeweile kam nie auf, und wer wollte, konnte sich am Freitag ein paar Stunden ins antike Rom zurückversetzen. Die Sechstklässer werden in Zukunft jedenfalls viel besser wissen, wovon gesprochen wird, wenn die Rede in Geschichte oder in Latein auf die Zeit der Römer kommt.
 
Dr. Heinz Linduschka

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