Exkursion an die Uni W├╝rzburg

Exkursion des P-Seminars „Louvre-Projekt“ an den Lehrstuhl für Romanistik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Am Donnerstag, den 29.01.2015, unternahm das P-Seminar „Louvre-Projekt“ des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld mit dem Leitfach Französisch eine Exkursion an den Lehrstuhl für Romanistik der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Ziel des Seminars ist die Organisation einer fünftägigen Fahrt nach Paris und die Teilnahme an verschiedenen „ateliers“ im Louvre. Frau Professor Dr. Burrichter, die Inhaberin des Lehrstuhls für französische und italienische Literaturwissenschaft, informierte die Teilnehmer des Seminars über die Studienvoraussetzungen, die verschiedenen Studiengänge des Lehrstuhls und deren Inhalte.
 
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Zudem bekamen die Schüler Informationen über die Berufsbilder und -perspektiven für künftige Romanisten aus erster Hand. Die angehenden Abiturienten bekamen so einen ersten Eindruck von den verschiedenen Möglichkeiten, ein Studium zu absolvieren (Staatsexamen, Bachelor/Master), und den wählbaren Fächerkombinationen bei der Entscheidung für ein Lehramtsstudium. Auch die im Vergleich zum Abiturniveau sehr angehobenen Anforderungen der Universität, den Umgang mit Sprache, Grammatik und fremdsprachlichen Texten betreffend, kamen zur Sprache. Des Weiteren wurden die Jugendlichen von der Professorin über die Inhalte eines Sprachstudiums aufgeklärt, die von der reinen Beherrschung der Grammatik über die Sprachgeschichte und die Analyse und Interpretation von Texten bis zu kulturellen Besonderheiten und Landeskunde reichen. Zudem wurden den Schülern die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts während des Studiums aufgezeigt, sei es mit dem europaweiten Universitätsaustauschprogramm ERASMUS oder als assistant/e, also Aushilfslehrer/in, an einer französischen Schule. Nach dem Vortrag hatten die Jugendlichen noch Gelegenheit, Frau Professor Dr. Burrichter Fragen zu stellen, was auch bereitwillig angenommen wurde. Nach einer kurzen Diskussion über die Entwicklung des Sprachniveaus der bayerischen Abiturienten im G8 und dem Stillen des Wissensdurstes aller Beteiligten, konnte man seinen Hunger in der Mensa der Universität beim gemeinsamen Mittagessen stillen. Auf diese Weise und bei der Besichtigung eines Hörsaales bekamen die Schüler auch noch einen kurzen Eindruck vom Studentenalltag. Bevor es dann wieder mit dem Zug Richtung Aschaffenburg ging, hatten die Seminarteilnehmer noch die Gelegenheit, einen Abstecher in die Innenstadt von Würzburg zu machen.
Die Exkursion war insgesamt sehr informativ, vor allem, weil man den Unterschied des Niveaus zwischen Schule und Universität aufgezeigt bekam, aber auch, weil einige der Schüler wertvolle Informationen für ihre eigene spätere Studienwahl erhalten haben.
 
Konstantin Hirdina, Q11