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Deutsch-französischer Tag 2016

L’amitié franco-allemande

Siebtklässler erleben mit Spiel und Spaß den deutsch-französischen Tag

Der deutsch-französische Tag, ein Tag, der die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich feiert. Das ist ja alles schön und gut, aber wieso eigentlich?  Ähnliches dürften sich wohl die Schüler der 7. Klassen gedacht haben, die auserkoren wurden, am 11. Januar (dieses Jahr aus organisatorischen Gründen nicht am 22. Januar) aktiv in Workshops, geleitet von der Französischfachschaft, teilzunehmen.
Der Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des deutsch-französischen Tages gingen Frau Hirdina und Frau Menzl an ihrer Station auf den Grund. Denn das eigentliche Datum des deutsch-französischen Tages, der 22. Januar, geht auf die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer im Jahre 1963 zurück. Dieser wichtige Vertrag begründete die Freundschaft der beiden ehemals verfeindeten Länder. Nach dieser Einführung, die den Sinn des Tages erläuterte, durften die Schüler in Gruppen verschiedene Etappen der französischen Geschichte vorbereiten und sie dann dem Rest der Klasse in Form eines Standbildes oder szenischen Spiels vorstellen. Somit erhielten die Siebtklässler einen guten Einblick in wichtige Ereignisse und Zusammenhänge der Geschichte Frankreichs und Deutschlands.
Bei  Frau Gröger und Herrn Frosch ging es dagegen musikalischer zu: Hier bekamen die Schüler einen Lückentext zu dem Liedtext von „Je veux“, dem internationalen Hit der französischen Sängerin Zaz. Während des Hörens konnten die Schüler somit die Lücken füllen und zusammen mit Hilfe der Lehrer den Text erschließen. Doch hier waren nicht nur die „Franzosen“ gefragt: Auch die „Lateiner“ konnten mit dem Ableiten einiger Wörter wie „main“ von „manus“ glänzen und wertvolle Beiträge bringen.
Im Zuge des deutsch-französischen Tages wurde außerdem das Grundwissen der 7. Klassen über Frankreich getestet. Frau Hessel und Herr Trosbach stellten den Schülern ca. 20 Fragen über die Kultur, Geographie und Geschichte Frankreichs, wie zum Beispiel welcher Fluss durch Paris fließt oder was eigentlich die „Marseillaise“ ist. Das Quiz fiel insgesamt erfreulich gut aus und als Belohnung bekamen die Sieger einen kleinen Preis. Für die ganz Schnellen gab es im Anschluss noch ein französisches Sudoku und ein Gitterrätsel.
Die letzte Station beinhaltete eine große Anzahl an interaktiven Spielen, welche von Frau Hein, Frau Wagner und den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars „Louvre-Projekt“ geleitet wurden. Von einem Memory über die Klischees von Deutschland und Frankreich, einer französischen Geschichte, die anhand passender Bildern rekonstruiert werden sollte und einem Frankreich-Puzzle war alles dabei. Besonders beliebt war das allseits bekannte Koordinationsspiel „Twister“, welches natürlich mit den französischen Wörtern für Farben und Körperteile gespielt wurde.
Der deutsch-französische Tag war somit wieder einmal ein gelungenes und aufschlussreiches Projekt, an welchem die Schüler der 7. Klassen spielerisch einiges über Frankreichs Sprache, Kultur und Geschichte erfahren konnten.
Sabrina Laue, Eva Anheier (Q12)
 

 
Hier einige Impressionen aus den verschiedenen Workshops für die vier 7. Klassen:
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